Brüche befinden sich östlich des Dorfes Bendern,: 756 530/231 190 und 756 595/231 285) und nördlich oberhalb Mauren (Steinbruch Urban Meier, Koord.: 759 090/ 231 490), «In der Stelzen» zwi- schen Bendern und Gamprin (Koord.: 756 730,231 630) und an der Streissenverzweigung südöstlich unterhalb Gamprin (Koord.: 756 950/ 231 835). Der Brisisandstein springt beim Brechen, gemäss den verschie- denen Kluftrichtungen, in eckigen Stücken heraus. Die flächen- haffe Absonderung, die grosse Härte und relativ grosse Verwit- terungsbeständigkeit machen ihn zum besten Baustein dieser Ge- gend. Er findet zum Bau von Gartenmauern, Hausfundamenten und bei der Rheinkanalisation Verwendung und liefert auch einen vor- züglichen Schotter. 6. Die Glieder zwischen Brisischichten und Lochwaldschicht a) Stratigraphische Stellung. Lithologie Wie aus dem Spezialprofil (Fig. 4) hervorgellt, wird das Dach der Brisischichten durch eine scharfe. Grenze gegen eine 0,6 m mächtige Lage schwarzgrauer Sandschiefer abgetrennt. Ueber die- ser Schieferlage, welche in den Profilen eine kleine Hohlkehle bil- det, liegt eine 1,6 m mächtige Bank von düstergrauem, hartem und sehr feinkörnigem Sandstein, welcher von der hangenden Loch- waldschicht wieder durch eine 15 — 20 cm starke Sandschieferlage getrennt wird. An Stelle einer vollständigen Ausbildung mit Durschlägi-, Niederi-, Fluhbrig- und Twirrenschichten, wie sie im Westen (Ost- schweiz) beobachtet wird, beschränkt sich hier die Schichtfolge, zwischen den Brisischichten und dem Lochwald-Fossilhorizont auf die oben erwähnten Bildungen von kaum 2,5 m Mächtigkeit. Die untere Schieferlage könnte möglicherweise dem Durschlägihorizont entsprechen, obgleich Phosphoritknollen zu fehlen scheinen und Fossilien darin nicht gefunden wurden. Diese Vermutung wird ge- stützt durch die Beobachtungen im östlich anschliessenden Vorarl- berger Kreidegebiet, wo am Freschen und im Uler-Tal der Dur- schlägihorizont von Arnold Heim (1919, S. 466 — 469) nach- gewiesen werden konnte.
        

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