— 24 — c) DieMächtigkeit Die Mächtigkeit des Schrattenkalkes, exklusive vermergelte Gruppe, dürfte sich auf 35 — 45 m belaufen. Ganz im Osten (Nofels) sind im Liegenden der Luitere-Foesilschicht 25 m fein- körnige bis dichte Kalke aufgeschlossen, die noch über der groben Echinodermenbrekzie liegen müssen. Der Schrattenkalk im Han- genden der vermergelten Gruppe muss dort mindestens 40 m be- tragen. Es scheint dort die Ausbildung «ine lückenlosere zu sein als auf der liechtensteinischen Seite, wo ich weder einen Grenz- fossilienhorizont, wie bei Nofels, noch die schwarzgraue, glaukoni- tische Fazies in dessen unmittelbarem Liegenden auffinden konnte. Die Mächtigkeit der vermergelten Serie lässt sich nicht ab- schätzen, da nur ihr oberster Teil aufgeschlossen ist. Die Kalk- bänke zwischen den Mergellagen dürften gegen unten bald aus- setzen, sodass der eigentliche, nicht aufgeschlossene Kern des Schel- lenberggewölbes aus reiner Drusbergfazies gebildet würde. d) TtchnischeVerwendung Bei Nofels wird der Sohrattenkalk 6eit vielen Jahren abgebaut und zu Quadern verarbeitet, die hauptsächlich für die Illverbauung verwendet werden. Auf liechtensteinischem Gebiet werden die kompakteren Varietäten gelegentlich für Häuserfundamente, Gar- tenmauern und Strasseneinfassungen verwendet. 2. Die Luitere — Fossilschicht (Gargasien) a) Lithologischer Charakter Nirgends ist auf der liechtensteinischen Seite der Kontakt des Schrattenkalkes mit den ihn überlagernden Grünsandbildungen aufgeschlossen. Beim auf österreichischem Gebiet gelegenen Stein- bruch Nofels jedoch ist die Grenze gut sichtbar. Der obere Schrat- tenkalk zeigt dort in seinen obersten 5 Metern schwarzgraue Aus- bildung. Er ist feinkörnig und weist viele verstreute oder in Ne- stern und Schlieren angereicherte Glaukonitkörner auf. Dieses Ge- stein leitet zu oberst in einen Fossilhorizont von ca. 5 cm Mächtig- keit über, welcher reich an Phosphoritknollen, Glaukonitnestern und Pyritkonkretionen ist. Dieser Fossilhorizont kann kaum anders
        

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