— 221 — 4. Die Lechtal-Decke Die Stratigraphie iler Lechtal-Decke im Fürstentum Liechten- stein wurde von H. S c h a e t t i und von früheren Autoren (Zusam- menfassung siehe in Diss. Schaetti) schon eingehend beschrie- ben. Wir beschränkten uns auf ergänzende Beiträge, die in palaeon- tologisober Hinsicht einige neue Resultate zeitigten. Im Hinblick auf die Tektonik erwies ©ich der ostalpine Anteil der Drei Schwestern-Kette als viel komplizierter als bisher ange- nommen wurde, indem sich die Scholle I der Lechtal-Decke in un- serem Gebiet in vier grössere, linsenförmige Schuppen aufteilen Hess. Zur Frage des Ostwestschubes und über die Existenz von Re- liefüberschiebungen im Sinne von 0. Ampferer wurde in einem speziellen Kapitel Stellung genommen. Auch befassten wir uns mit den tektonischen Beziehungen zwischen der oberostalpinen Deck- platte und der Flyschunterlage. 5. Quartär Teile unseres Gebietes wurden vom Rhein-, III- und Samina- gletscher, sowie von einigen Lokalgletschern bedeckt. Die verschie- denen glazialgeologischen Bildungen wurden beschrieben und mit- tels dieser Zeugen ein Verständnis der eiszeitlichen Geschichte des Gebietes angestrebt. Ein spezielles Kapitel wurde der Hydrographie des Gebietes gewidmet : Anhand einer umfassenden geologischen und chemischen Betrachtung der Quellen und der Grundwasservorkommnisse wurde versucht, die kausalen Beziehungen zwischen der Hydrographie und der Geologie des Gebietes aufzuklären.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.