— 21« — B. Ergebnisse der geologischen Aufnahme Folgende geologische Ilauptcinheiten sind am Aufbau des Un- tersuchungsgebietes beteiligt : tektonisch oben : -1. Die Lechtal-Decke; oberostalpin 3. Die Quetschzone (hauptsächlich Aroser Schup- penzone); unterostalpin 2b. Der Vaduzerflysch im Süden | penninisch-hoehhel- o TT Ii rt i • * vetische 
(jt)er"anß;8- l-A. Der V orarlbergerllyscit im | zone Norden lb. Helvetikum am nördlichen Fiäscherberg la. Helvetikum am Schellenherg Die hauptsächlichsten Untersuchiingsresultate werden im Fol- genden kurz zusammengefasst : la. Helvetikum am Schellenherg Eei der Detailkartierung dieses Gebietes im Maßstab 1 : 10 000 handelt es sich um eine Erstaufnahme. Die Sfratigraphie dieses Ab- schnittes — es liegt eine Schichtfolgc vor, welche die Schichtglieder zwischen Sc'irattenkalk und Seewerkalk in mittlerer Alvierfazies umfasst — war im Wesentlichen schon durch die vergleichend- stratigraphischen Arbeiten von Arn. Heim und 0. S e i t z be- kannt. Die den Schellenberg betreffenden Resultate dieser Autoren wurden durch neue Befunde ergänzt und zum Teil etwas modifiziert. Tektonisch stellt der Schellenherg eine aus den Alluvionen des Rheintals aufsteigende, in westsüdwestlich-ostnordöstlicher Rich- tung streichende Antiklinale mit Kulmination im Gebiete zwischen dem Mittleren und dem Hinteren Schellenberg dar. Die Scheitelzone ist in der Region zwischen Bendern und Salums grabenartig einge- brochen. Die Schenkel zu beiden Seiten dieser eingebrochenen Scheitelzone weisen asymmetrischen Bau auf. Eine ähnliche Ein- bruchzone stellt das Strassentälehen südwestlich des Steinbruchs Limseneck dar. In der Gegend des Lutzengiitle ist der Südschenkel der Anti- klinale durch viele, quer zur Streichrichtung verlaufende saigere BlaUverschiebungen verstellt, während der gleiche Schenkel gegen das Dorf Bendern hin eine gegen das Rheintal absteigende Ver- werfungstreppe bildet.
        

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