— 2)4 — nahe der östlichen Landesgrenze in der Planknerriife auf 1280 in Höhe. Quellen vom gleichen Typus befinden sich bei Wasserböden im Garselli, etwa 200 in nördlich der Jobannesbütte. Aus dem Hauptdolomit nördlich oberhalb des Brandtweinto- bels entspringen einige kleinere Felsquellen. Eine kleine und zeitweise versiegende Quelle liegt 130 m süd- lich' der Johanneshütte. Bei Alpa Bargella und Blaikarainmoos trifft man, bei allge- meiner Versumpfung des Geländes, zahlreiche Quellen an, die der Moräne des Saminagletschers entspringen. 4. Das Grundwasser des Rheintals Im Rheintal liegen unerschöpfliche Vorräte an Grundwasser. Für eine moderne und grosszügige Wasserversorgung der im Rhein- tal liegenden Dörfer sollte in erster Linie an die Nutzung dieses Grundwassers gedacht werden. Nach J. H u g entspricht das Grund- wasser des Rheintals von Reichenau bis zum Bodensee dem sog. St. Galler-Typ. Dieser zeichnet sich durch besondere Eigenarten aus, welche in dieser Ausbildung in der übrigen Schweiz und den um- gebenden Ländern nirgends so typisch nachgewiesen werden konn- ten und in Folgendem bestehen : 1) Das Wasser wird beim Durchfliessen der Humusschichten und der mächtigen Torflager reduziert und die Löslichkeit von Eisen und Mangan wird dadurch erhöht. Die Folge davon ist, dass das Eisen der Leitungen angegriffen werden kann. Auch macht sich der hohe Eisengehalt bei der technischen Verwendung des Was- sers unangenehm bemerkbar. 2) Es gibt im Grundwassergebiet Zonen stärker oxydierten Was- sers, wo Eisen und Mangan ausgefällt werden und dadurch ein normaler Grundwassertyp resultiert. Solche Zonen befinden sich einmal in der Nähe des Rheinlaufes, da der Rhein durch seine erhöhte Lage sauerstoffreiches Wasser in das benachbarte Grundwassergebiet abgibt. Ferner ist normales Grundwasser am Rande der Bachschuttkegel zu erwarten. In den groben Kiesen dieser Schuttkegel kann die Luft zirkulieren, sodass das aus ihnen ins Grundwassergebiet abfliessende Wasser reichlich Sau- erstoff enthält.
        

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