— 208 — zunächst noch etwas Hangschutt durchmessen, gegen den Rielle- hoden aus und werden dort entweder durch die Mergelgruppe oder durch Moränenlehm (Aufschlüsse fehlen) gestaut. c) Moränen quellen An der Südflanke des Schellenberges bei Mauren und Eschen herrscht der Typus der Moränenquellen vor. Das Wasser sammelt sich besonders in den Kiesen und Sanden der Drumlinzüge und wird in den dazwischenliegenden Mulden zusammengefasst. Dort, wo die Drumlins gegen die Kuppen anstehender Felsen auslaufen (von Boja im Westen bis zum Rennhof im Osten), sammelt sich das Wasser auf mehr lehmiger bis lehmig-sandiger Moränenunterlage. Moräne überkleistert auch den Boden des Tälchens von Ben- dern nach Salums und spielt auch im aufgebrochenen Gewölbeschei- tel des Vorderen Schellenbergs die Rolle als Wasserstauer. In diese Zone gehören die Quellen bei Stiegpritschen, der Sumpf im Katzen- schwanz und der Sumpf bei der Säge im Mittleren Schellenberg. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass von den 50 unter- suchten gefassten Quellen 30 als Moränenquellen anzusprechen sind, 16 als Kluftquellen, die dem Sc'irattenkalk entspringen und die restlichen 4 als Schichtquellen. Karstersche.inungen Karstphaenomene sind im Gebiet des Schrattenkalkes zu er- warten. In der Umgehung von P. 692 am Hinteren Schellenberg be- findet sich im Wald ein kleines Karrenleld. Als am Weg zwischen Gamprin und dem Mittleren Schellenberg beim Bau eines Hauses der Fels von der Humusdecke entblösst worden war, zeigte die Ober- fläche des Schrattenkalkes prächtige Karrenbildungen. Die karren- arlige Oberfläche lies Schrattenkalkes kam auch bei einer Grabung hinter dem Kloster Schellenherg zum \ orschein. Auf der Nordseite des Rietle geht ein etwa 80 m langer, natür- licher Stollen, einem Querbruche folgend, in den Fals hinein. Sein First wird aus Sehrattenkalk, die Sohle aus der vermergelten Serie gebildet. Mehrere kleinere Höhlen und Nischen liegen im Schrattenkalk au der bewaldeten Nordflanke des Schellenbergs.
        

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