— 203 — 3. Schotter und Sande des Saminalals Im Saminatal sind an verschiedenen Stellen Reste von alten Schottern und Sauden, die gelegentlich bis 30 m hohe Kanzeln bil- den, anzutreffen. Für die nähere Beschreibung verweisen wir auf Trümpy (1916), Schumacher (1929) und Ampferer (1936). II. Alluvium 1. Bergstürze Eine grössere Bergsturzmasse ist am Sarojasattcl losgebrochen und über Gafadura gegen Westen ins Grosslochbachtobel hinunter- gefahren. Ihre südliche Begrenzung wird durch idas Planknertobel gebildet, die nördliche verläuft etwa in der Mitte der Schlingen der Gafadurastrasse. Es handelt sich um einen anderthalb Kilometer langen und bis zu einem halben Kilometer breiten Trümmerstrom. Die Blöcke bestehen in der Hauptsache aus Muschelkalk oder ani- sischem Dolomit. 150 m westlich unterhalb Kreuzbüchel liegen mehrere erratische Blöcke 'des Rbeingletschers (Kristallin und Falk- nisbrekzie) an der Oberfläche. Dies scheint uns aber noch kein Be- weis für ein interglaziales Alter des Bergsturzes. Barrahalde-Iragelbüchel sind aus abgestürzten Arlbergdolomit- und Raiblerschichten aufgebaut. Der Zusammenhang der Schicht- glieder ist teils gewahrt worden, teils ist eine stärkere Zerrüttung zu beobachten. Der ganze wallförmige Hügelzug unterhalb Tid stellt eine grosse Sackungsmasse dar. Die abgeglittenen Schichtpakete stammen aus der Gegend von Mockawald. Ampferer (1937a, Fig. 34, 35) hat richtig erkannt, dass es sich bei diesem Hügel um eine Sackungsmasse handelt und hat dieselbe in zwei anschaulichen Zeichnungen zur Darstellung gebracht. Nur hat er den Arlbergdo- lomit (4, in Fig. 34) für Hauptdolomit gehalten. Im Garselli zieht ein etwa anderthalb Kilometer langer und bis 150 m breiter Trümmerstrom von Rüfenen gegen Wasserböden hi- nunter. Im Plankner Garselli ist ein gleichartiger Trümmerstrom von einer Länge von 600 m und einer Breite von 100 m zu beobach-
        

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