— 179 — Schuppe in einer Höhenlage von 925 — 970 m. Von dort lassen s:e sich fast lückenlos über das Tiefloch bis an den Nordraud der Gaf- leierrüfe verfolgen (1015 — 1016 in). Hier stossen sie an eine ge- waltige, steilstehende und dein Verlauf der Gafleierrüfe folgende Verwerfung. Westlich der Rüfe konnten wir von den Raiblerschich- ten keine Spur mehr finden. Es scheint, dass sie bei der Überfah- rung durch die Hangendschuppe (Ii) ausgewalzt worden sind. Die Basis der Schuppe Iä besteht südlich der Sackungsmasse von Tid ausschliesslich aus Arlbergschichten in dolomitischer Fazies. Diese sind zusammenhängend bis Steinigries aufgeschlossen. Hier scheint das südliche Ende der Schuppe Iä zu liegen. Zusammenfassung: Die Schuppe Iä weist die Form eine Linse auf, deren grösste Dicke zwischen Bleika und Alpila liegt. In diesem Gebiet ist auch die Schichtreihe am vollständigsten und besteht aus Muschelkalk bis Raibierschichten. Die seitlichen Enden der Linsen liegen im Norden beim Planknertobel, im Süden etwas nördlich Hinterprofatscheng. 3. Die Schuppe I3 Von derTidrüfe gegen Norden: Auch die Raiblerschichten der Schuppe Iä werden in der Tid- rüfe von Arlbergdolomit, dessen Mächtigkeit hier 120 iri übersteigt, überlagert. Dieser bildet die Basis einer neuen, höheren Schuppe, die in diesem Gebiet wieder bloss aus Arlberg- und Raiblerschichten zusammengesetzt ist. Diese Schuppe Is verfolgen wir wieder zuerst gegen Norden. Ohne Unterbruch lassen sich die Arlberg- und Raib- lerschichten bis an den Grat bei Schwarzwald nachweisen ; der Arl- bergdolomit zieht noch etwa 100 m darüber hinaus gegen das Krüp- peltobel hin. Dieses überquert er in einer Höhe von 1135 — 1200 m. Nördlich P. 1246, bei Bramdeck, ist keine Spur mehr von dieser Schuppe nachzuweisen. Hier ist die Schuppe I4 mit Muschelkalk an der Basis direkt auf die Raiblerschichten der Schuppe I2 aufgefahren. Südlich 'der Tidrüfe verfolgen wir die Arlbergschichten von Li mit nur kurzem Unterbruch der Aufschlüsse durch den Mockawald bis zum Tiefloch und zur Gafleierrüfe. Ihre Untergrenze liegt auf dieser ganzen Strecke auf durchschnittlich 1000 m Höhe. Die Raib-
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.