— 176 — Die Raibierschichten setzen sich hier wiederum aus typischen; grü- nen Raibiersandsteinen, Rauhwaoke und Dolomiten zusammen. .Die- se Raibierzone quert das Gehänge bis zum Tiefloch,-wo ca. 8 m mächtiger hellgrauer, plattig^sehieferiger Gips zu ihrem Schtehtbe- ständ gehört. Von hier aus lässt sie sich fast ohne Untelößrüch' zur Gafleierrüfe üiid; noch 200 m weiter gegen Südwesten verfolgen. Auf dieser •ganzen Strecke werden die Raibierschichten von Arlberg- dolomit unterlagert. Es kann kein Zweifel darüber bestehen, dass die tiefste in der Region des Tieflochs aufgeschlossene Normal- sohichtreihe aus Arlbergdolomit und Raibierschichten der Schuppe Ii, welche wir in der Tidrüfe ausgeschieden haben, entspricht, denn die Schuppe I2 lässt sich von der Tidrüfe bis zum Tiefloch fast lük- kenlos feststellen und ihre Arlbergschichten legen sich mit fast ho- rizontaler Überschiebungsfläche auf die liegende Raibierzone des tiefsten Triaskomplexes. Zwischen der Gafleierrüfe und dem Profatschengwäld folgt dann ein etwa 250 m breiter Unterbruch der Aufschlüsse. Die Arl- bergschichten von Ii setzen an der • Steilstufe, welche die Terrasse von Hinterprofatscheng gegen Westen begrenzt, erneut ein,, auch hier in dolomitischer Fazies. Die Raibierschichten werden in. diesem Gebiet nur noch durch drei Versickerungstrichter angedeutet, wel- che einige Meter oberhalb des Wegleins vom Wildschloss nach Gaf- lei bei P. 1041 liegen. Am Felsen westlich unterhalb Hinterprofa- tscheng setzt nun wieder Muschelkalk ein, in einem bis auf 800 m hinunterreichenden Sporn. Die Partnachschichten sind hier ausge- quetscht worden, sodass der Muschelkalk direkt an den Arlberg- dolomit grenzt. Südlich Herrenwaldries tritt eine Komplikation in der Schuppe Ii ein. Der Schuppenteil, auf welchem das Erblegut steht, ist gegenüber demjenigen von Hihterpröfatscherig abgesetzt worden. Die Schichtfolge der Schuppe Ii zwischen Herrenwaldries und der Erblerüfe besiebt aus Muschelkalk, Arlbergdolomit und Gips der Raibierschichten. Letzterer ist im Wald drin„150 iii nörd- lich der Häuser von Erble bis zu einer Mächtigkeit v0ii'3.Q m ange- häuft worden. Ein Abbau dieser Gipslager"'-wäre mit'nur geringen Kosten verbunden, doch müsste vorerst untersucht weiden, ob sich.' dieser unreine Gips zur technischen Verwendung eignen würde.
        

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