— 169 — 6. Arlbergschichten • , •. Die Arlbergschichten werden hauptsächlich aus Dolomiten und Kalken aufgebaut. Schieferzwischenlagen kommen als schmale Ein- schaltungen in verschiedenen Niveaus vor. Für die Gesteinsbeschrei- bung verweisen wir auf die Arbeit .von Schaetti und die von ihm zitieren früheren Autoren. Es sei hier lediglich auf einige Merkwürdigkeiten der Ausbildung und auf aus diesem Gebiet bisher nicht bekannte Fossilien hingewiesen. An verschiedenen Stellen des Drei Schwestern-Gebietes trifft man in den Arlbergschichten' eine ausgesprochene Riffazies an. Frommelt wies anhand von GesteihSproben auf die Korallenbildung hin und Ampferer soll sich nach Mitteilung Frommelt im besonderen mit dem Problem der Riffbildung in dieser Gegend beschäftigt haben. Diese blieb jedoch bis anhin in der Literatur unerwähnt, da, der Riffcharakter mancherorts durch die Dolomitisierung kaum zu erkennen ist. Auf Riffbildungen im Arlbergdolomit wurde ich auch durch meinen Freund F. Allemahn aufmerksam gemacht, der erstmals, die.,,Riff natur des Dolonjitfelsens bei Fercheneck unterhalb Bargella erkannte. Nachträglich fand ich dann entsprechende Riffbildungen an verschiedenen Stellen in meinem Untersuchungsgebiet, so, schön ausgebildet, im Graben südlich des Mockawäldes auf 1180 m Höhe (Koord.: 759 640/ 224 545) untl" auf" der Nordseite der Tidrüfe am oberen Rand eines kleinen aufgelassenen Steinbruchs auf 870 m Höhe (Koord.: 759 085/225 245). Durch Dolomitisierung beinahe unkenntlich ge- macht, trifft man ihn im südwestlichen Zweig der oberen Tidrüfe auf 1240 m Höhe, ferner im dritten Tobel nordöstlich Alpila auf 1430 m (Koord.: 760 300/226 550) und zwischen Bleikagrat und Käl- berzüg auf durchschnittlich 1670 m Höhe an. In diesen Dolomiten sind Korallen oft geradezu gesteinsbildend. Ich verdanke die Untersuchung dieser Fossilien Herrn D r. E. G a • sehe, Basel, «welchem ich an dieser Stelle für seine Bestimmungs- arbeit an Korallen und Diploporen meinen herzlichsten Dank aus- spreche. . .„•- ~ Leider sind die^-Korallen völlig umkristallisiert und die Fein- strukturen zerstört worden, sodass eine nähere Bestimmung un- möglich war: •
        

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