— 157 — weise von dunkelgrauen Tonhäuten durchsetzten Sandsteinen (ähn- lich «Weissfluhsandsteinen»). Verschiedene • kleinere Aufschlüsse von Quetschzone findet man an der Basis der Lechtal-Decke bei Krüppel. Zuletzt lässt sich die Quetschzone vor dem verschütteten Gebiet von Tid-Barrahalde im Steckenries (Koord.: 758 900/225 415) feststellen. In diesem letztgenannten Aufschluss ist ihre Zusammen- setzung die folgende : Quetschzone : 797 — 800 m ü. M. Grobe Brekzie mit dichten, hellgrauen Kalken, Dolomiten und Hornsteinen als eckige bis ge- rundete Komponenten, die durch phosphor- grünes, toniges Bindemittel verkittet werden. 796 m ü. M. phosphorgrüner, zu Linsen ausgewalzter Apty- chenkalk. 792 m ü. M. dicke Bänke von grobem Sandstein oder einer feinen Brekzie mit viel Quarz, gelb anwittern- den Dolomitkörnern und schwarzen Ton- schmitzen. 788 m ü. M. mittelgrobe Brekzie mit hauptsächlich Dolo- mitkomponenten ähnlich der Brekzie 5) im Profil des Planknertobels. 780 m ü. M. Brekzie wie auf 792 nr. Darunter : Quarzite und Kieselkalke der Ga- schlöserie (Flysch). Im Tiefloch, in der Gafleierrüfe und am Sporn zwischen diesen beiden Rüfen (Gizibödeli) kommen an der Basis der Lechtal-Decke grüne und rote, weiche Tone vor, die von den früheren Autoren (Trümpy, Schumacher, Blumenthal, Ampferer) zum Flysch gerechnet wurden. In diesen Mergeln, die zusammen mit grünlichgrauen Mergelschiefern vorkommen, stecken zerrissene Bänke' von harten, glaukonitführenden Quarziten, die an Gault- quarzite erinnern. Die Mergel sind von den bei Efiplanken beschrie- benen (Fig. 14) nicht zu unterscheiden. Die Stellung dieser Gesteine ist uns unbekannt, doch halten wir sie eher für einen Anteil der Quetschzone als für ein Schichtglied des Vorarlberger- bezw. Va- duzerflysches. Diese Auffassung möchten wir aber, da palaeonto-
        

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