treffen. Gouches rouges haben wir in der Quetschzone überhaupt an keiner Stelle nachweisen können. Trümpy gab seiner Über- zeugung Ausdruck, dass sich Reste der Aroser-Schuppenzone. oder der Falknis- und Sulzfluh-Decke auch nördlich von Schaan noch auf- finden Hessen, hatte aber nicht die Gelegenheit, die Basis der Lech- tal-Decke in diesem Gebiet näher zu untersuchen. Es ist verwun- derlich, dass Schumacher sichere Reste von Quetschzone yi diesem Gebiet nirgends auffinden konnte, ohschon sie an vielen Stellen anzutreffen sind. Ampferer (1937a, Fig. 19) gibt eine Zeichnung aus dem obersten Teil der Profatsohengrüfe und beschreiht von dieser Lokalität roten und grünen Hornstein sowie Liasfleckenmergel. Es handelt sich hierbei wohl um den schon von Trümpy (1916, S. 47) erwähnten Aufschluss von Quetschzone «oberhalb Schloss Vaduz» (Lokalitätsangabe unpräzis). Kraus (1932 c) betrachtete die im Planknertobel gut aufge- schlossene untere Quetschzone als einen Anteil der «Birnwang- schichten» der von ihm aufgestellten «Oberstdorfer-Decke». Dass diese Auffassung irrtümlich ist, werden wir bei der Beschreibung dieser Lokalität darzulegen versuchen. Beschreibung der Aufschlüsse Da eine normale Abfolge der in der Quetschzone enthaltenen Gesteine nirgends mehr vorhanden ist, da im Gegenteil ein wirres Durcheinander der verschiedensten Gesteinstypen fast überall die Regel bildet, so ergibt sich daraus die Unmöglichkeit, in unserem Ge- biet eine stratigraphische Gliederung durchzuführen. Es gibt nur einen Weg, die stratigraphische Stellung der in der Quetschzone enthaltenen Gesteine zu ermitteln ; er führt über den Vergleich mit ähnlichen Gesteinen anderer Gebiete, in denen diese noch im nor- malen stratigraphiseben Zusammenhang auftreten. Manche Gesteine lassen «ich im Aroser-Gebiet wieder finden, andere scheinen der Sülzfluh-Decke zu entstammen. Diesen Weg hat H. Schaetti bei der Untersuchung der Quetschzone des östlichen Fürstentum Liechtenstein beschritten. Wir verweisen auf seine Ausführungen. Auf einer Exkursion des Berner Institutes unter Leitung von Prof. .T. C a d i s c h ins Juliergebiet habe ich einen Einblick in die unter- ostalpine Schichtreihe erhalten, und von mehreren Begebungen mit
        

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