— 128 — Kleintektonisclie Erscheinungen : Zerreisseu des Zusammen- hangs der Bänke. Kleinere Abscherungen. Keine Faltenbildung. g) E i c h o 1 z t o b e 1 s e r i e Schichtbestand : Wechsellagerung von harlen Kieselkalken mit Mergelsehiefern. Kleintektonische Erscheinungen.: Verschuppung, Verwalzung und Zerreissen der härteren Bänke ; Verschmierungi der Mergel- schiefer. Keine oder geringe Faltenbildung. Tektonische Erscheinungen, welche sich durch mehr als eine Serie hindurch geltend machen, jedoch den Bauplan eines grösseren Flyschkomplexes kaum wesentlich beeinflussen, konnten im Flysch, im Gegensatz zu deii mechanisch sich, ganz anders verhaltenden ost- alpinen Schollen, nur ganz selten beobachtet werden. An dieser Stelle ist eine grosse, steilstehende Verwerfung zu erwähnen, welche auf der rechten Seite des Tisnertobels die F'lanknerserie um ca. 120 m tiefergesetzt hat. Der Querbruch, welcher zur Anlage dieses Tobels führte und der die Schwaubrünnen- und Planknerserie durch- schneidet, kann auf eine Erstreckung von 500 m verfolgt werden. VI. Vergleich mit benachbarten Flyschgebieten 1. Vorarlberg und Allgäu Die Flyschzone des nördlichen Fürstentum Liechtenstein (Vor- arlbergerflysch) setzt sich über den Frastanzersand hinaus nach Vorarlberg fort und kann mit Sicherheit bis ins Allgäu nachgewie- sen werden. Der bayrische Fiysch stellt wahrscheinlich ihre öst- lichere Fortsetzung dar. Leider war es uns wegen den Schwierig- keiten des Grenzübertrittes kurz nach dem zweiten Weltkrieg nicht möglich gewesen, die Flyschzone in diese Gebiete hinein zu verfolgen. Die Untersuchungen des liechtensteinischen Flysches basierten bis jetzt stets auf Resultaten, die weiter im Osten gewonnen wurden. Von der Flyschzone im Allgäu und in Vorarlberg ausgehend, haben Ii i c h t e r und Kraus über die Flyschzone in Liechtenstein wie-
        

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