— 109 - zur Darstellung gebracht wurden, ad infinitum fortgesetzt gedacht 'Verden. Nur werden die Schichtmächtigkeiten noch etwas geringer. Planknerbrüokeserie (Tafel I, Fig. C) Dargestellt wurde ein Ausschnitt aus dem mittleren Teil der Serie. Auf den ersten Blick erkennt man die viel stärkere Unruhe in der Sedimentationsweise gegenüber der Planknerserie. Die Va- riationsbreite der durchschnittlichen Korngrössen ist beträchtlich und umfasst alle sechs Klassen. Kleinzyklen, die mit Brekzien be- ginnen und meist in einer Wechsellagerung von Gesteinen der Klas- sen I — III enden, lassen sich deutlich erkennen. Ubergänge von gröberen Komponenten in feinere, die sich von unten nach oben in ein und derselben Bank vollziehen, sind gar nicht selten. Fanölaserie Abschnitt aus den unteren zwei Dritteln (Tafel I, Fig. D) Die durchschnittlichen Korngrössen variieren hauptsächlich von Klasse I — III. Nur in grösseren Abständen schalten sich Brek- zien ein. Der Charakter der Sedimentation weist mit demjenigen in der Schwabbrünnenserie gewisse gemeinsame Züge auf. Die Sedi- mentation ist im grossen betrachtet eine relativ gleichmässige; kar- bonatisches Bindemittel tritt stark zurück. Abschnitt aus dem obersten Drittel der Serie : Die Wechsellagerung wird wieder viel enger ; die Korngrössen beschränken sich auf zwei Klassen (I und II). Das «Bewegungsbild» der Sedimentation erinnert an dasjenige der Planknerserie, doch ist der 'mengenmäßige Auteil aii klastischen Gesteinskomponenten viel grösser ; Karbonat tritt als Bindeglied oder Grundmasse sehr zu- rück. Die Gesteine auch dieses Abschnittes der Fanölaserie gehören im Gegensatz zu denjenigen der Planknerserie der Gruppe B an. Genetischer Deutungsversuch Zur Zeit der Bildung der Schwabbrünnenserie — im Turon evtl. p. p. schon im oberen Cenoman — wurde eine grosse Menge klastischen Materials in den Meerestrog des Vorarlbergerflysches verfrachtet. Gewaltige Sandeinschwemmungen haben stattgefunden. Der Einfluss eines nicht allzuweit entfernten Abtragungsgebietes
        

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