— 100 — schmutziges Graubraun. Sehr untergeordnet schalten sich zwischen diese Gesteine Lagen von plattigen, dichten, leicht kieseligen Kal- ken und von feintexturierteti, scherbig zerfallenden Sandsteinen bis Kieselkalken ein. Die Kieselkalke und Sandsteine führen fast stets und in wechselnden Mengen Glaukonit. b) Sandkalke Untergeordnet treten zwischen den Kieselkalken mittelgraue, fein- bis mittelkörnige Sandkalke auf. D iin nschliff: In einer feinkörnigen, calcitischen, relativ stark re- kristallisierten Grundmasse liegen viele eckige Quarzkörner eingestreut. Das Verhältnis von Grundmasse zum Quarzdetritus beträgt ca. 3 : 1. Glaukonit ist verbreitet. Meist führen die Sandkalke schlecht erhaltene Foraminiferen, die sich manchmal als Globigerinen und Globotruncanen identifizieren lassen. c) Kalkschiefer '. Selten schalten sich zwischen die übrigen Gesteine der Serie schieferig ausgebildete, hell- bis mittelgraue, dichte Kalke ein. Sie erwiesen sich ak steril. Fossilführung und Alter Fossilien sind auch in der Schloßserie spärlich. Mikrofossilien sind in den Sandkalken zu finden. Dünnschliffe von Gesteinen von verschiedenen Lokalitäten (Felsen unterhalb Schloss Vaduz, Erble- tobel, Felskopf unterhalb Geisseck) wiesen folgende Fossilien auf : Globotruncanen mit Anklängen an Globotruncana apenninica Renz Globotruncana helvetica Bolli Globotruncanen der Lapparenti-Gruppe : Globotruncana äff. globigerinoides Brotzen Globotruncana lapparenti äff. inflata Bolli Globotruncana lapparenti lapparenti Brotzen Jüngere Globotruncanen wurden nicht festgestellt.
        

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