- 77 — 26. ca. 35 m : Grauer, feinzuckerkörniger Dolomit, unten und oben plattig, in der Mitte eine Bankung von durchschnittlich 10 cm. 27. : Monomikte Trümmer-Rauhwacke. Den oberen Teil dieses Profiles, etwa von No. 22 an, zählten Trümpy (1916) und Schumacher (1929) zum Hauptidolomit. Diese Kalke und Dolomite bilden die Rote Wand und ziehen sich in allmählich ausdünnendem Band gegen Osten zum Kamm nördlich des Mattajoohes, wo sie zugunsten der Rauhwacke an Mächtigkeit stark verlieren und normal von Gips überlagert werden. Sie entsprechen der Wand von Unterm Tschugga im Malbun und sind ebensowenig wie dort zum Haupdolomit zu schlagen. Am Grat zwischen Schönberg und Drei Kapuziner zeigt sich eine anders ausgebildete Reihenfolge ähnlicher Gesteine; wegen der Ueberdeckung mit Schutt und Gras ist sie allerdings nicht voll- ständig und ohne Mächtigkeit anzugeben. 1. Arlbergkalk 2. Monomikte Trümmer-Rauhwacke. 3. Bläulichgrauer Raiblerkalk, gegen oben etwas spätig mit gel- ben, rostigen Flecken, wie sie häufig im typischen Raiblerkalk zu finden sind. 4. Rauhwacke. 5. Dolomit, ziemlich mächtig. 6. Dunkler, körniger Kalk. 7. Dolomit. 8. Rauhwacke mit dunklen, feinzuckerkörnigen Komponenten. 9. Dolomit. 10. Dunkelgrauer, feinzuckerkörniger Dolomit mit vielen, weissen Aederchen, Anwitterung weisslichgrau und schmutziggrau. 11. Raibierschiefer und -Sandsteine. 12. Mächtige, monomikte Trümmer-Rauhwacke. 13. Raibierschiefer und -Sandstein. 14. Weohsellagerung von Kalken und Dolomiten. 15. Trümmer-Rauhwacke mit Uebergang zu Hauptdolomit.
        

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