- 75 - tonigen Sandstein und sandige Tonschiefer sedimentärer Entste- hung, die mit grosster Wahrscheinlichkeit der Aroser Schuppenzone zuzurechnen sind, ist auf Seite 42 bereits ausgeführt worden. Eben- so halte ich in Uebereinstimmung mit Schumacher (1929) den Spilit des Schmelzikopfes für einen Bestandteil 'der Aroser Schup- penzone. Trümpy führte aus, dass «Vorkommnisse von basischen Eruptivgesteinen in der ostalpinen Trias bis jetzt im Rhätikon nicht bekannt waren». Nachdem es sich nun aber erwiesen hat, dass die von ihm angeführten Fundstellen nicht den Raiblerschichten ange- hören und zum Teil auch nicht Diabase sind, und nachdem die späteren Untersuchungen von P. A r n i (1926), J. Gubler (1927), W. Leutenegger (1928) und J. V e r d a m (1928) auch aus den übrigen Gebieten des Rätikons keine Vorkommen basischer Erup- tiva ergeben haben, scheint es sicher zu sein, dass derartige Schicht- glieder den Raiblerschichten des Rätikons fehlen. Mit dem Diabas stellt Trümpy auch eine buntgemischto Breccie, die er bezeichnenderweise auch nur im Schlucher gefunden hat, in die Raiblerschichten. Da er sie nur in Blöcken in diesei Wildbachrunse sah, kann er ihr Niveau nicht bestimmen. Ein Block dieser Breccie liegt beispielsweise bei P. 1792. Dort handelt es sich aber zweifellos um eine Breccie der Weissfluhserie; sie gehört also zur Aroser Sohuppenzone und nicht zu den Raiblerschichten. Auch der im Zusammenhang mit dieser Breccie beschriebene Radiolarien- hornstein dürfte mit Sicherheit der Aroser Sohuppenzone ent- stammen. Es sollen nun noch einige Spezialprofile durch die Raibler- schichten angeführt "werden, die die verschiedenartige Ausbildung andeuten mögen. In der nördlichsten Runse unter der Roten Wand zwischen Matta und Guschgfiel zeigt sich folgende Sohichtreihe: 1. : Arlbergkalk. 2. ca. 10 m : Cavernöse Rauhwacke. 3. ca. 50 m : Dolomit, ziemlich dünn, etwas unregelmäßig gehinkt, im Bruch meist dunkelgrau, zucker- körnig oder auch hellgrau oder bräunlich.
        

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