— 64 — 11. 12. 
10. 
9. 
8. 13 m 
16 m 3 m 5 m 
Partnaohschiefer, mit wenigen gelben Linsen. Arlbergikalke mit undeutlicher Schichtung. Plattige, schwarze, dichte Mergelkalke, schmut- zig grau anwitternd mit Schieferzwischenlagen, Platten 2 — 5 cm mächtig. Partnachschiefer. Arlbergkalk. Es zeigt sich also, dass Kalke in Reiflingerfacies noch in die Partnaohsohiefer hinauf reichen und dass anderseits die Facies der Arlbergkalke bereits zur Zeit der Schiefersedimentation zur Ausbil- dung gelangte. Die ockergelb anwitternden Mergelkalke bieten unter dem Mikroskop folgendes Bild: Dünnschliff : dichter bis feinstkörniger, gelblich bis braungrauer etwas toniger Calcit mit zahlreichen, kleinen, runden Pyritkügelchen, die zum grossen Teil in Limonit übergeführt sind. Selten finden sich kleine, linsenförmige Aggre- gate undtilösen Quarzes. An Fossilien liefern die Partnachschiefer nur die kleinen, stäb- chenförmigen Bactryllien, die bereits seit langem bekannt sind. Am Verbindungsgrat zwischen der Tälehöhe und dem Hubel liegt in den Partnachsehiefern, die hier tektonisch stark verdünnt sind, eine Lumachellenbank. Das Gestein besteht fast ausschliesslich aus Muschelschalen, die mit einem gelblichgrauen, tonigen Kalk zemen- tiert sind. Die Fossilien sind unbestimmbar, ich möchte sie aber in Uebereinstimmung mit Trümpy (1916), der dieses Vorkommen zuerst beschrieb, am ehesten für Gervillien halten. Im Dünnschliff zeigt dieses Gestein einen schlierigen Wechsel zwichen feinstkörnigem und mittelkörnig rekristallisiertem, tonigem Calcit mit wenig oxydisch-hydroxydischem Eisenerz. Es ist ganz von Schalenquerschnitten durch- setzt. In der Grundmase fand ich ein Foraminiferenquerschnitt, bei dem es sich um eine Glomöspira sp. bandeln dürfte. Aus der gleichen Schicht stammt vermutlich ein Stück, das, als loser Block auf den Partnachsehiefern liegend, nördlich des Hubeis gefunden wurde. Es ist wieder ein lumaohellenähnliches Gestein, aber mit einer knollig-ibrecciösen Ausbildung; dunkle Kalk-
        

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