— 62 12. 1.1 m 
Wie 1, aber Schieferlagen regelmässig durch- ziehend, 2 — 8 cm mächtig zwischen 8 — 20 cm dicken Kalklagen. 9 m 
Bis 70 cm mächtige Bänke von dichtem, schwach bräunlichem, grauem Kalk mit Tonhäutchen. Nur vereinzelte, bis 2 cm mächtige, trennende Lagen dunklen Mergelschiefers. Schichtflächen z. T. schwach gewellt, z. T. stark knollig bis wellig mit dunkelgrauen Tonhäutchen. In der liegenden Schichtfläche von 13. fand sich ein Daonellenbruchstück. 14. 85 cm 
Wie 9 (Partnachschiefer), mit einer unteren, 5 cm dicken Lage duneklgrauen, dichten Mer- gelkalkes und einer oberen Bank bräunlich- grauen, durchäderten Kalkes. 15. 65 cm Wie 13. 16. Part nachschief er. Im Dünnschliff zeigen die grüngrauen Tonschiefer folgende Verhältnisse: ein feinkörniges bis feinschuppiges, grünlichgraues Tongemenge wird von eini- gen bis 0.06 mm grossen undulösen Quarzkörnern, von Biotit, relativ viel pris- matischem Apatit und etwas Turmalin durchsetzt. In anderer Ausbildung kann der Quarz der Tonsubstanz auch in sehr feinkörnigem Zustand beigemengt sein und daneben in bis zu 0.2 mm grossen eckigen bis gerundeten Körnern auftre- ten. Die Tonschüppchen können auch mit feinkörnigem Calcit vermischt sein. Da die Daonellenschichten nur in seltenen Fällen aufgeschlos- sen sind, konnten sie auf der Karte nicht ausgeschieden werden; sie wurden zu den hangenden Partnachsehiefern geschlagen. b. Partnach schiefer Wie der Muschelkalk so treten auch die Partnachschiefer in allen Schollen auf. Zwischen den Steilstufen des liegenden Muschel- kalks und der hangenden Arlbergsehichten bilden sie Hohlkehlen und Terrassen und heben sich durch ihre dunkle Farbe von den hellen Kalken und Dolomiten ab. Ihre Mächtigkeit ist starkem Wechsel unterworfen, da sie wegen ihrer Plastizität die von den kompetenten Hangend- und Liegendschichten ausgeübten tekto- nischen Beanspruchungen ausgleichen konnten. So können sie voll-
        

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