— 248 — beschränken sich also auf das Gebiet des Rheintals im nördlichsten Graubünden, in Liechtenstein, im Kanton St. Gallen und in Vor- arlberg. Der Schneller ist bisher wohl die ausgiebigste Fundstelle dieser Art. Es besteht Aussicht, dass sie auf ,der irri Gang befind- lichen Ausgrabung auf dem Montlingerberg stratigraphisch erfasst werden kann, was für eine sichere Datierung sehr wichtig wäre ; denn gerade für das rätische Gebiet sind die Zusammenhänge, be- sonders für die Perioden der Aelteren und der Jüngeren Eisenzeit, noch vielfach unklar. * * Die Grabung auf dem Schneller wurde ermöglicht durch Unter- stützungen der fürstlichen Regierung, durch Subventionierung von Seite der Schweizerischen Gesellschaft für Urgeschichte und durch private Spenden, die dem Historischen Verein für das Fürstentum Liechtenstein zugingen. Allen Gönnern sei hiemit herzlich gedankt. Zu danken hat der Berichterstatter aber auch den Bodenbe- sitzern, die bereitwillig ihr Einverständnis zur Grabung gaben, fer- ner allen Mitarbeitern, besonders seinem eifrigen Helfer Egon Kranz, Lehrer, in Vaduz, den Herren Max M ü 1 1-e r, Lehrer, in Winterthur und Walter Beck, stud. ing. in Vaduz, welche die Plan- und Profilaufnahmen besorgten, sowie auch Herrn Direktor a. D. A. H i 1 d in iBregenz, der mit bekannter Meisterschaft die Fundzeichnungen besorgte und allen übrigen Mitarbeitern. Dankenswerte ideelle Unterstützung bei der Untersuchung unserer Fundstelle fanden wir auch bei zahlreichen Fachleuten aus nah und fern. Privatdozent Dr. Emil Kuhn, Oberassistent am Zoologischen Museum der Universität Zürich hat freundlicherweise die Unter- suchung der Knochenreste aus beiden Schichten vorgenommen und über das Ergebnis einen Bericht verfasst der anschliessend ver- öffentlicht wird. Im Namen des historischen Vereins sei auch ihm hiefür herzlich gedankt. Gleichfalls danken wir auch Frl. Privatdozent Dr. Elisabeth Sohmid, Freiburg i. Br., für die Untersuchung der Badenproben und den im Anhang darüber veröffentlichten Bericht.
        

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