— 231 — in der Mulde zwischen Schneller und Malanser und im Tälchen zwischen Schneller und Lutzengütle. Nirgend« haben wir Kultur- schichten angetroffen. Dass auf der letztgenannten Stelle einige wenige untypische Scherben gefunden wurden, darf nicht verwun- dern, da das ganze Gebiet ja -dicht besiedelt war. Die letzten Arbeiten auf dem Schneller wurden dann noch am 13. und 14. August und am 11. September 1951 ausgeführt. Das Feld 10 wurde noch etwas gegen Norden verlängert. Die schwarze Schicht ging hier vollständig aus. Auch die ältere Schicht fehlte. Oben fanden wir noch vereinzelte Keramikreste, besonders auch weitere römische, die zu den weiter südwärts gefundenen gehörten, ferner eine abgebrochene eiserne Lanzenspitze. Auch die dreieckige Fläche im westlichen Teil von Feld 4 wurde noch ausgegraben. Diese Stelle lag schon ausserhalb des Platzes. In der Mulde zwischen Malanser und Schneller wurde noch- mals an zwei Stellen sondiert. Beide Schnitte ergaben unter der Humusdecke fundleeren Lös«. Auch auf der Fekrippe, die im Westen dem Platz vongelagert ist, und auf der eine nrit Erdreich ausgefüllte Mulde liegt, wurden einige Schnitte gemacht. In einem dieser Schnitte fanden wir ein Gefässbruchstück mit schräg verlaufendem Aehrenmuster, ferner ein schönes Feuersteingerät (Abb. 11. 14.). Die anderem Stellen wa- ren fundleer, überall lag der Fels in etwa einem halben Meter Tiefe. Als allerletzte Arbeit wurde auf der Ostseite des Platzes der Schnitt 10 durch die Mauer ausgeführt und das Feld 11 aus- gegraben. Auf der Aussenseite der Mauer lag hier in Schnitt 10 in der dünnen Schicht, die dort noch über dem Felsgrund lag, die Ringfibel aus Bronze (Abb. 11. 3). In Feld 11 fanden wir das östliche Ende des Mauerrestes (Abb. 10). Es zeigte sich, dass die Mauer den Platz im Halbkreis umschloss. Auf Abb. 1 (Situation) ist der Mauerverlauf durch eine strichierte Linie bezeichnet.
        

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