— 229 — sieht. Aus dieser Gegend kommen der Bronzering Abb. 11 rechts und der Bronzeblechanhänger Abb. 21. 3. Im östlichen Teil von Feld 5 lagen wieder viele Steine, offenbar Versturzmaterial von der Mauer. Die tordierte eiserne Pfeilspitze (Abb. 21. 8) kommt aus der schwarzen Schicht dieses Platzes. Profil 8 (Abh. 3) zeigt, wie die Steine der Mauer nach innen und aussen verstürzt waren, (vergl. auch Abb. 8). Die ursprüngliche Mauer liegt etwa zwischen Meter 2 und Meter 4.30 (Abb. 3, Profil 8). Durch den Schnitt 7 wurde die Mauer in der Nähe ihrer weitesten Ausbuchtung freigelegt. Sie lag direkt auf dem Fels, war aber auf beiden Seiten stark verstürzt. Die S c Ii n i t t e 6, 8 und 9 lagen bereits ausserhalb des Streu- ungsbereiches; die Erde zeigte nur eine schwache dunkle Verfär- bung und war fast fuiulleer. Bald war hier auch der gelbe Loss hezw. der Fels erreicht. In Feld 6 waren wieder beide Schichten gut vertreten, die jüngere besonders im südlichen Teil, die ältere nur im westlichen Teil, in der Nähe von Schnitt 1. Abbildung 7 zeigt die Steinlage zwischen den beiden Schichten im Feld 6. Oben aus der schwarzen Schicht kommt das Stück eines blauen Glasarmringes (Abb. 11 links). Nur 25 cm tief fanden wir ein Scherhenstück mit warzen- artiger Verzierung, das nach Ton und Machart wohl zur unteren Schicht gehören müsste. Auch der Anhänger aus Bronzeblech Abb. 21. 4 kommt von hier aus der oberen Schicht. Am Grund der schwarzen Schicht auf der Steinlage fanden wir wieder einige Gra- phittonscherben mit Kammstrichverzierung. Die Ablagerung war also hier offenbar gestört. Unter der Steinlage, in der nordwest- lichen Ecke, lagen die Scherben mit Aehrenmuster Abb. 13. 1, 2. P r o f i 1 7 (Abb. 3) zeigt die Schichtenfölge auf der Nordseite der Felder 4 u. 6. In der Zeit vom 25. bis 30. September und am 7. Otober 1950 wurden weitere Untersuchungen auf dem Schneller ausgeführt. Zu- nächst wurde das Feld 7 ausgehoben. Im östlichen Teil wurde zwischen den beiden Schichten wieder die schon mehrfach erwähnte 1 S *
        

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