— 222 — Als im Winter 1948/49 auf der nördlichen Hälfte des Hügels der Wald geschlagen wurde, beschloss der Vorstand des Historischen Vereins auf dem Schneller mit Bewilligung der Grundbesitzer eine Grabung zu unternehmen. Diese Grabung wurde in den Jahren 1949 bis 1951 jeweils im Sommer oder Herbst ausgeführt und zeitigte interessante Ergebnis««, von denen im Folgenden berichtet werden soll. Der Fundplatz Auf dem Uebersichtsplan über das Fürstentum Liechtenstein 1 : lO'OOO Blatt 1, Eschnerberg, ist die Flurbezeichnung «Schneller» etwas nördlich des Hügels, auf dem die Grabungsstelle liegt, einge- tragen. Waldhirt Rudolf Hasler, der die Flurnamen am Eschnerberg sehr gut kennt, bezeichnet aber ausdrücklich den Hügel als «Schnel- ler». Über Herkunft und Bedeutung dieses' Namens konnte nichts erfahren werden. ' Der höchste Punkt des Schnellers liegt nach der Karte 631 m ü. M., auf den Koordinaten 758.315/232.340. Abb. 4 zeigt eine An- sicht von Westen. Der Hügel steigt von Norden her (links im Bild) allmählich bis zum kleinen Plateau auf dem höchsten Punkt und fällt dann wieder sanft gegen Süden ab. Die ganze Kuppe inisst in der NS-Richtung etwa 60 Meter. Abb. 2 zeigt ein Längenprofil West-Ost über die beiden Messpunkte, (s. Abb. 1 u. 2.) Auf der Ost- wie hat der Hügel einen felsigen Steilabfall in ein schmales Täl- chen, wo die Situation ganz ähnlich aussieht wie auf dem Eschner Lutzengütle. östlich dieses Tälchens erhebt sich der Lutzengüt- 1 e k o p f (640 m), ebenfalls eine wichtige prähistorische Fundstelle, auf der A. Hild 1937 im Auftrage des Historischen Vereins eine. Grabung ausführte.1) Anschliessend an den Lutzengütlekopf liegt, weiter östlich das Eschner Lutzengütle (Ausgrabung 1942 — 45).ä) Westlich schliesst sich an den Schneller der Hügel M a- 1 a n s e r an, dessen höchster Punkt 651 m ü. M. liegt und auf dessen Plateau ebenfalls eine prähistorische Fundstelle liegt, wie ') Jahrb. Bd. 37, S. 85 — 96, A. Hild, Lutzengütle (Ausgrabung 1937). *) Berichte über Ausgrabungen . auf dem Eschner Lutzengütle 1942 — 45 s. Jahrb. Bd. 42, 43, 44, 45.
        

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