— 192 — hat viel weniger Einfluss auf die heutige Gestaltung der Landschaft als die junge E — W Bewegung (1932). Als Zusammenfassung der Ansicht Ampferer's mag folgende Stelle aus einem Vortrag, den er anlässlich der 67. Tagung des Oberrheinischen geologischen Vereins in Dornbirn gehalten hat (1940 d) •zitiert werden: «Wenn wir noch zum Schlüsse die Hauptbewegungsrichtungen zu verbinden streben, so kommen wir zu einer Flut, die zuerst von S gegen N vordrang. Dann trat eine grosse Pause ein, erfüllt von lebhaften Abtragungen. Die nächste Grossänderung der Lage bestand dann in einem mächtigen Schübe von SO gegen NW. Endlich trug eine letzte Phase der Bewegtheit die Ostalpen, von O gegen W vor- flutend, an und auf die Westalpen. Dieser grossangelegte Vormarsch der Ostalpen ging nicht mehr in glatter Front vor sich. Dazu war der Untergrund schon zu rauh und von der Erosion bereits zu tief gegliedert. So geschah es, dass einzelne Teile besser vorwärts kamen als andere. Auf diese Weise entstand dann eine ausgesprochene Zer- schlitzung der ganzen Wanderfront. Diese beginnt bereits in den Allgäuer und Lechtaler Alpen und erreicht ihr grösstes Ausmass endlich in der grossen Lücke des Prätigaüs.» Dass sich meine Auf- fassung nicht mit diesen Darlegungen Ampferer's deckt, die sich besonders auf das Grenzgebiet zwischen Ost- und Westalpen beziehen, ist aus dem Vorausgehenden bereits ersichtlich geworden. Ich schliesse mich vielmehr der Ansicht T r ü m p y 's an, wonach die aus Südosten stammenden Bewegungen 
    

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