I. Einleitung, topographische und allgemeine geologische Uebersicht Das Gebiet, das in der vorliegenden Arbeit behandelt werden soll, liegt im östlichen Teile des Fürstentums Liechtenstein (vgl. Fig. 1). Seine Umgrenzung ist durch topographische und politische, und nicht durch geologische Linien gegeben; denn die hier zu unter- scheidenden geologischen Elemente setzen sich gegen Osten und Westen, und gegen Norden und Süden fort. Die Samina bildet die Grenze meines Untersuchungsgebietes im Westen von der Falleck im Norden bis zum Jesfürkle am Grat zwischen Naafkopf und Grau- spitz im Süden. Von hier folgt sie der liechtensteinisch-schweize- rischen Landesgrenze nach Osten bis zum Dreiländergipfel de? Naafkopf. Die östliche Begrenzung fällt durchwegs mit der liech- tensteinisch-österreichischen Landesgrenze zusammen, die an der Falleck im Norden die Samina wieder kreuzt. Die beste Uebersicht über mein Arbeitsgebiet erhält man vom Naafkopf aus, der die Sicht auch in die wechselvolle Landschaft des nördlichen Graubündens öffnet. Trotz der verhältnismässigen Klein- heit des zwischen Samina und östlicher Landesgrenze liegenden Ge- bietes ist es sehr reich gegliedert. Im Westen liegt der tiefe Ein- schnitt der Samina, der zwei Seitenarme gegen Osten aussendet und so das Gebirgsmassiv unterteilt. Im Norden ist dies das wilde 'Va- lorschtal mit den in der Höhe liegenden Alpweiden von Guschg, Matta und Guschgfiel. Der Gebirgsstock des Schönberges (2104.4 m) und Stachlerkopfes (2071 m) erhebt sich südlich davon und senkt sich dann wieder ab ins liebliche, von den Feriengästen bevorzugte Malbuntal, das von Hahnenspiel, Nospitz, Augstenberg und Sareiser Joch umrahmt wird. Als weiterer, wieder einen eigenen Charakter aufweisender Teil der Landschaft folgen die Alp Gritsch und der
        

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