— 157 — Zusammenfassung Trümpy und Gubler befürworten das Vorhandensein der Scholle I am ganzen Nordrand des Rätikons an der Basis der ober- ostalpinen Decke. Als mehr oder weniger breiter Saum wird sie über den Mengbach nach Osten bis gegen die III gezogen. Nach der Darstellung T r ü m p y 's wird die Schollengrenze zwischen Meng- bach und III weder durch das Auftreten der Quetschzone noch durch eine Ueberschiebung von älteren Schiebten der Scholle 11 über jüngere der Scholle I belegt. Vielmehr soll eine durchgehende Triasschichtfolge zu finden sein, indem Raibier von II auf Arlberg- kalk oder Raiblerschichten von I überschoben sind, wobei die Basis von II erst weiter östlich mit Arlbergschichten einsetzen soll. Nach Gubler bildet 'das Anisien die Basis von II und ist auf einen schmalen Zug von Anisien und Partnach von I überschoben, wozu sich im Liegenden noch Hauptdolomit des Hängenden Steins gesel- len soll. Diese Doppelung wird von Verdam bestritten und höch- stens als eine scheinbare gelten gelassen, die durch ausgedehnte Bergstürze vorgetäuscht werde. Verdam sieht östlich des Mengbaches keine Trennung mehr zwischen Scholle I und II. Die grosse Störung Bargella-Guschgfiel klingt am Mengbach aus, so dass Drei Schwestern und Fundelkopf- scholle eine Einheit bilden. Gleicher Ansicht ist A m p f e r e r, der gar den Hauptdolomit des Gallinakopfes antiklinal mit dem des Scheuenkopfes verbindet. Unter, dieser Aufwölbung verliert sich die Störung Bargella-Guschgfiel schon im untern Gamptal im Be- reiche der mächtigen Raiblerschichten. h. Gebiet Sareis-Amatsch önjoch D. Trümpy (1916) Auch in diesem Gebiet hat Trümpy zum erstenmal den Ver- lauf der Schollengrenzen des genaueren beschrieben. Auf der Sa- reiseralpe liegen die Klippen der Gorfionschuppe. Diese zieht sich vom Gorfion ins Tal des Mengbaches hinunter, bildet die Wände unterhalb der Panüelalpe und streicht an der Basis der Scesaplana- schuppe, von ihr durch eine Quetschzone getrennt, in die unteren Hänge des Schildwächter. Westlich von P. 1852 besteht sie noch
        

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