— 151 — Faltenackscn streichen ziemlich regelmässig E — W, wobei sich der ganze Komplex mit geringem Gefälle gegen Norden zum Bettlerjoch absenkt, wo er vermutlich sein Ende findet und von der Bettler- jochbreccie überlagert wird. Für die Einzelheiten sei auf Karte und Profil verwiesen. C Abgrenzung der Schollen In der tektonischen Uebersicht wurde bereits darauf hingewie- sen, dass ich in Bezug auf die Abgrenzung der Schollen zu Resul- taten gelangt bin, die von den bisher vertretenen Auffassungen ab- weichen. Da es nach dem Friedensschluss noch nicht möglich war, die Untersuchungen auf österreichisches Gebiet auszudehnen, bin ich gezwungen, für die Feststellung der tektonischen Zusammen- hänge auf die Beiträge früherer Bearbeiter abzustellen, deren Er- gebnisse miteinander zu vergleichen und kritisch zu eichten. Ich glaube dabei hinreichende Stützen für meine Auffassung gefunden zu haben, zu der ich auf Grund von Arbeiten in meinem engeren Untersuchungsgebiet gelangte. Bei den vergleichsweise benützten Arbeiten handelt es sich in erster Linie um die Publikationen von D. Trümpy (1916), J. Gubler (1927), J. Verdam (1828), C'h r. Schumacher (1929) und 0. Ampferer (1937a, b, 1940c). Zunächst sollen die auf unser Problem sich beziehenden Ansichten dieser Autoren kurz geschildert werden, um die Grund- lage der Diskussion zu schaffen. Alsdann mag unsere neue Deutung erläutert werden. 1. Bisherige Ansichten a. Gebiet Guschgfiel-Gamptal- Klamperschroffen D. Trümpy (1916) Die Quetschzone, die die Schollen I und II trennt, zieht Trümpy vom Schlucher her gegen Norden zum Mattajoch. «Wei- ter östlich entspricht ihr die subsequente Rinne des Gamptales und die Linie Klamperschroffen-Bludenz, die noch nicht näher unter- sucht wurden.» Die Scholle I bildet also im ganzen Gebiet zwischen Rhein und III den Nordrand der oberostalpinen Schubmasse; auch
        

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