— 119 — durch die Ueberschiebung der oberostalpinen Decke nach Norden verschleppt worden und finden sich nun als isolierte Schollen auf den Couches rouges im Norden. (Prof. 11.) Fig. 12. Rote Wand (westlich Naafkopf). Obere, helle Teile der Wand: Couches rouges. Untere.'dunkle Wand: Gault mit engverschlungenem Faltenbau. Rechts, unter- halb Jesfürkle. Einspiessungen von Tristelscbichten an kleinen Ueberschiebungsflächen. Die Gipfelkappe des Naafkopfes selbst wird durch eine der- artige Klippe gebildet. Zuoberst liegt Gault, der regelmässig von einer dünnen Lage Tristelkalk unterlagert wird, die in der Inter- sektion ein Dreieck um den Gipfel bildet. Darunter folgt etwas Neocom von wechselnder Mächtigkeit; vermutlich ist es auch über- all vorhanden, was aber wegen Ueberdeckung durch Gehängeschutt am Südostgrat nicht sicher festzustellen ist. Zwischen Neocom und den liegenden Couches rouges ist am Nordostgrat noch ein kleiner Keil von Gault eingespiesst, der aber bald ausdünnt. Die Schichten zeigen allgemein schwaches SSE Fallen, wobei die Unterlage der Klippe als etwas verbogene Fläche ausgebildet erscheint. T r ü m - py's Darstellung deckt sich prinzipiell mit dieser Auffassung (1916); dagegen erwähnt er zwischen liegendem Gault und Neocom Blöcke von basischen Eruptivgesteinen, die ich nicht wieder finden konnte. t D *
        

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