— 130 den Unterbau des Gorfion bilden, dürften der Augstenbergschuppe zugesprochen werden. Die dazu gehörigen Raiblerschichten, die in der entsprechenden Lage südlich des Güfel tektonisch ausgequetscht 6ind, finden sich hier an der Basis des überschobenen Muschel- kalkes der Gorfionschuppe. An Stelle der Faltentektonik der Trii in p y'schen Darstellung tritt also eine Schuppenbildung. Statt weiterer Ausführungen sei auf die Quer- und Längsprofile (Prof. 6, 9, 10.) verwiesen. C Malbun Der weite, offene, von Ferienhäusern übersäte Talbodcu des Malbuns liegt in den Raiblerschichten der Scholle I, die jedoch durch die Moränenüberpflasterung der Sicht entzogen sind. Der Muschelkalk der Scholle II, dem wir zuletzt bei den Alphütten von Turna begegnet sind, ist weiter nördlich ebenfalls nicht mehr zu finden. Höchstens der unterste Aufschluss südlich der Ausmür.dung des Schluchers kann mit Vorbehalt zum Muschelkalk gestellt wer- den. Es handelt sich um hellen, etwas bräunlichgrauen, schwach dolomitischen Kalk, der breeeiöse Stellen mit dunkleren Kompo- nenten in hellerer Grundmasse führt und zu sandigem Grus ver- wittert. Er sireicht N 121° E und fällt 54' NE. Darüber folgen Fartnachschiefer, die von Turna her immer wieder in Anrissen und Wegböschungen festzustellen sind. Infolge einer schwachen Auf- wölbung der Basis der Scholle II in der Gegend westlich des Sarcl- ser Joches reichen sie hier bis auf 1920 m; beim Schlucher liegt ihre Obergrenze bereits wieder auf 1740 m. Audi sie zeigen all- gemein Nordcsteinfallen. Die Arlbergschichten, die bei der Schafweid noch ziemliche Mächtigkeit aufwiesen, dünnen westlich des Sarciser Joches stark aus, um gegen Norden wieder anzuschwellen. Eine ihrer Schiefer- lagen ist im Weg wenig nordwestlich des Sareiser Joches zu sehen. Der grosse Anriss nördlich des Lusisbodens liegt ganz in den Arlberg- schichten. Sie streichen zwischen N 98° E und N 135° E und sind steil gestellt. Im westlichen Teil dieses Aufschlusses fallen sie mit über 80fl gegen SW und S, sind also überkippt. (Prof. 3.) Demzu- folge greifen auch die Partnachschiefer über sie hinweg. 200 m weiter östlich, am Sporn, der gegen die Runse des Schluchers vor-
        

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