— 128 taktfläche. Diese lässt sich nämlich als kleiner Absatz von der Höhe 2170 m im Schaftäle durch die Wand gegen Westen verfolgen, und macht sich auch noch in der Nordwand des Augstenberg be- merkbar. Dieser Hauptdolomit setzt auf 2170 m im Schaftäle ein und wird gegen Westen mächtiger. Er bildet die ganze Hochfläche des Augstenberges und tritt in dessen Nordwand nach Auskeilen des Arlbergdolomits in Kontakt mit den Raiblerschichten. Diese enden, wie bereits erwähnt, am Nordwestgrat des Augstenberges. Gleich- zeitig keilt im Liegenden auch der Hauptdolomit des Löffels aus, der in schmalem Zug wahrscheinlich bis hierher durchzieht. In der Westwand des Augstenberges finden sich keine Spuren dieser bei- den Elemente mehr. Es tritt infolgedessen der tektonisch tiefere Arlbergdolomit in Kontakt mit dem höheren Hauptdolomit. (Prof. 6.) Die Unterscheidung fällt hier nicht so leicht wie weiter östlich, doch lässt sich eine vermutliche Kontaktfläche in südlicher Rich- tung gegen den Schmalzstich zu durch die Wand hinunter finden. Durch diese Fläche wird der Arlbergdolomit gegen oben begrenzt. In seinem Liegenden sind hier noch Partnachschiefer aufgeschlos- sen und eine Kalkbank, die mit einiger Sicherheit als Muschelkalk zu bezeichnen ist. Dieser Kalk tritt beinahe in Kontakt mit dem Arlbergdolomit, so dass die Partnachschiefer wenig südlich dieser Stelle auskeilen müssen. (Prof. 9.) Doch nehmen auch die Arlberg- schichten deutlich an Mächtigkeit ab. Gleiches geschieht mit dem Hauptdolomit, der südlich des Schmalzstiches endet. Die Schichten dieser Westwand des Augstenberges fallen alle parallel mit durch- schnittlich 30° gegen SE. Die unteren Teile des Nordwestgrates des Augstenberges liegen ganz im Arlbergdolomit. Ca. 10 m unter der oben erwähnten Lie- gendfläche des dünnen Hauptdolomitzuges des Löffel — P. 2276 finden sich zwei Schieferlagen. Es handelt sich um Arlbergschiefer, die wohl tektonisch zu aussergewöhnlicher Mächtigkeit — die Schieferlagen messen 6 m und 4 m — angestaut sind. Am Sareiser- joch und im Schlucher, wo die tektonischen Verhältnisse die Er- kennung der Obergrenze der Arlbergschichten nicht erschweren, befinden sich diese Schieferlagen knapp unter ihr. Jenem Befund
        

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