— 112 — Dazu gesellt sich der Muschelkalk, am Tönikopf aufgeschlossen, wo auch die Ueber3chiebungsfläche auf den Flysch zu sehen ist. Nach einem Unterbruch ist er wiederum in den Felsköpfen der Hocheck zu finden. Von hier an lässt sich der Muschelkalk durchgehend big zum Crosstobel im Vordervalorsch verfolgen (Prof. 14.). Die durch- schnittliche Schichtlage beträgt N 120° E, 35° SSW. Beim Gross- tobel selbst biegt dag Streichen etwas mehr in die E — W Richtung ein, während in einem isolierten Aufschluss bei Hinterm Zügtobel die Schichten N 45° E streichen und mit 13° gegen SE fallen. Abge- sehen von zwei kleinen Aufschlüssen in den Felsköpfchen N P. 1303 liegt der Muschelkalk nun unter der Moränenüberdeckung von Großsteg. Ueber der kleinen Steilstufe des Muschelkalkes folgt die sanft geschwungene Kehle der Partnachsohiefer, die zu der Arlberg- kalkwand hinaufführt. Die Partnachschiefer sind zum grossen Teil überwachsen und verdecken mit ihrem eigenen Schutt ihre Basis, die Daonellenschichten. Diese sind in diesem Gebiet nur südlich In den Stöcken erkennbar. An der Basis der Arlbergschichten sind die Partnachschichten bis zum Grosstobel mehr oder weniger durch- gehend aufgeschlossen, von hier gegen Süden jedoch nur noch stel- lenweise zu sehen, wobei sie sich scheinbar regelmässig von 1650 m auf 1400 beim Malbunbach senken. Darüber erhebt sich das von Felsbändern durchsetzte Steilgehänge der Arlbergschichten. Deren Obergrenze senkt sich vom Sohönberg (2104.4 m) gegen Süden bis auf 1700 m beim Bergle (Prof. 14.). Dies ergibt ein Südfallen der Obergrenze von ca. 15°. Einen entsprechenden Wert erhält man auch für die Basis der Arlbergschichten. Damit im Widerspruch steht die Lage der Bänke innerhalb des Schichtstosses. Wir haben gesehen wie sie im Norden am Schönberg selbst N — S streichen und flach gegen Osten einfallen. Beim Unteren Schönberg massen wir sie N 70° E, 4° S, weiter südlich heim Zügtobel N 90° E, 18° S, was noch am besten mit der Lage des ganzen Schichtpaketes zu ver- einbaren wäre. Nun aber ändert die Schichtlage stark, während die Unter- und Ohergrenzen scheinbar gleichmässig weiterziehen. Unter den Bergleköpfen dreht das Fallen von 19° NE bis zu 42° N, um in den Rüfenen, östlich Steg, 60° N zu betragen. Während also die Arl-
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.