•- 105 — das Gelände zum Grenzkamm empor, der am Guschgfieljoch einen Uebergang ins österreichische Gamptal aufweist. Die Trias der Rucheok zieht um den Kessel von Guschgfiel he- rum, durchs Mattafürkle zum Bödele hinüber. Die Arlbergschichten, die im hintern Valorschtal noch an die 300 m mächtig sind und mit 40° gegen Osten einfallen, dünnen sehr rasch aus. (Prof. 16.) Am Bödele sind sie nur noch durch eine wenige Meter mächtige Kalk- bank vertreten. Die liegenden Partnachschiefer, die nach der Aus- quetschung an der Rucheck gegen Osten wieder einsetzen, sind am Bödele ebenfalls nur noch in sehr reduzierter Mächtigkeit zu finden. Der Muchelkalk ist weniger beeinflusst worden und bildet die Wand, die das.Guschgfieljoch gegen Süden abschliesst. Darunter ist der Buntsandstein, den Verhältnissen an der Rucheck entsprechend, in ziemlicher Mächtigkeit aufgeschlossen. Die Raiblerschichten bauen die Rote Wand auf und bilden die Felsen beim Mattafürkle. Es handelt sich um Dolomite und Kalke, die Triimy und Sch uhmacherals Hauptdolomit bezeichneten, die aber wohl zu den Raiblerschichten zu stellen sind, wie dies auch Ampferer auf seinen Profilen darstellt (1937a, 1940c). Die Stelle, die der Fahrweg von Matta nach Guschgfiel als Uebergang benutzt, zeigt eine Komplikation, die wohl auf einen Bruch zurück- geführt werden muss. Im Gelände lässt sich die Frage schwer ent- scheiden, doch wird diese Interpretation durch ein stereoskopisches Betrachten von Fliegeraufnahmen gestützt, wobei eine vermutliche Bruchzone zu erkennen ist, die sich vom Mattafürkle und Mattajoch her gegen Südwesten über das Sass Fürkle zum Stachler verfolgen lässt. Auf diese Verhältnisse wird späterhin noch des Näheren einzu- gehen eein (S. 176). Vom Mattafürkle ziehen sich die Raibier Kalke und Dolomite gegen Nordosten zum Bödele hinauf, wo noch liegende Schiefer und Sandsteine aufgeschlossen sind. Die Schichten strei- chen hier durchschnittlich N 80° E und fallen mit 30° gegen Süden. Gegen das Mattajoch zu werden die Kalke und Dolomite von Rauh- wacken und Gips überlagert. Unter dieser Triasserie, die sich über die Rote Wand und Ruch- eck und durch den Talhintergrund des Güsohgle eindeutig mit der Trias des Schönbergs verbindet, tritt nun am Guschgfieljoch noch-
        

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