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- Fünfzig Jahre Historischer Berein für das Fürstentum Liechtenstein. i. Als am 10. Februar 1901 der Historische Verein sür das Fürstentum Liechtenstein ins Leben gerufen wurde, entsprach dies einem so ausgesprochenen Bedürfnisse, wie nur selten eine Vereins- gründung. Im ganzen 19. Jahrhundert — von früher zu schwei- gen — waren trotz Vorhandenseins einer nicht unbeträchtlichen Za^hl von Leuten mit akademischer oder sonst gehobener Bildung nur ganz wenige Arbeiten geschichtlicher oder verwandter Art aus der Feder Einheimischer erschienen, um dem seit Mitte des 19. Jahr- hunderts durch eine immer mehr verbesserte Schulbildung gehobenen Volke Stoff zur Erweiterung seiner Kenntnisse über die Geschichte und die Kultur vergangener Zeit zu bieten. Aus jenen Arbeiten seien die wichtigeren hier kurz erwähnt: Peter Kaisers Geschichte des Fürstentums Liechtenstein 1847, das bis heute noch bedeutenste Werk auf diesem Gebiete namentlich seit der 2., durch Prälat I. B. Büchel besorgten Neuauflage (1923): Jsh. Franz Fetzi Leit- faden zur Geschichte des Fürstentums Liechtenstein in „Schloß Fadutz" Beilage zum „Liechtensteiner Volksblatt", 1879 — 1881 und Geschichte der alten Florins Kapelle 1882; David Rheinberger: Landestunde des Fürstentums Liechtenstein 1876. 1884, 1898; I, B. Bücheli Geschichte des Fürstentums Liechtenstein 1894 (letztere beide für den Gebrauch in den Schulen bestimmt). Das dreibändige Werk von Jakob Falke über die Geschichte des fürstlichen Hauses Liechtenstein, Wien 1868 — 1882 vermochte — trotz seiner grohen Bedeutung — wegen seines Umfanges und des dadurch bedingten Preises in der Bevölkerung keine grohe Verbreitung zu finden; mehr aber die 1879 in Stuttgart erschienene Arbeit von Klenze
        

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