— 34 — geführt. Die Kosten, soweit sie nicht durch einen beträchtlichen Lan- desbeitrag gedeckt waren, trugen die Gemeinde und der damalige Vorsteher Ludwig Ospelt. 7. Ein noch wenig bearbeitetes Gebiet ist das der Erforschung un- serer Höhlen. Außer der Höhle beim Eirenstem am Hahnenspiel (Siehe Bd. 33) und dem „hohlen Kär" bei Ruggell (Bd. 40). wurde unseres Wissens noch keine Höhle durchforscht, obwohl z. B. die Bärenlöcher im Vaduzer Malbun u.a. anziehende Objekte wären. 8. 1913 wurde die historische Kommission für Vor - a r l b e rg u nd L i e ch t e n st e i n ins Leben gerufen, der die Auf- gabe zugedacht war. durch gemeinsame Arbeit das älteste Urkunden- material beider Länder festzustellen, zu verarbeiten und in „Quellen zur Geschichte Vorarlbergs und Liechtensteins" zu veröffentlichen. Von diesen „Quellen" sind bisher nur 3 Lieferungen, reichend bis 1260. in den Jahren 1920 — 1925 und bearbeitet von Prof. Dr. Adolf Helbok erschienen. Von unserem Verein wurde 1915 Can. I. B. Büchel in die historische Kommission entsandt. Eine wirksame Zusammenarbeit war aber für die nächsten Jahre infolge des 1. Weltkrieges nicht möglich, und auch später kam trotz Erweiterung der Kommission durch Delegierung weiterer Mitglieder sowohl vom Vorarlberger Museumsoerein, als auch vom historischen Verein für das Fürstentum Liechtenstein nicht jener Erfolg zustande, den man bei der Gründung der Kommission hier im Auge hatte. Es fanden zwar mehrere Sitzungen statt, an denen ein Arbeitsplan besprochen und beschlossen wurde. Aber die „Quellen zur Geschichte Vorarlbergs und Liechtensteins" flössen nicht mehr weiter. Zwar erschienen in Vorarlberg noch einige Monographien unter dem Namen der Kom- mission, gewiß wertvolle und zu begrüßende Arbeiten, die jedoch das beabsichtigte Quellenwerk nicht ersetzen konnten. Der Mangel eines solchen Quellenwerkes machte sich aber gerade in Liechtenstein besonders fühlbar, weil unsere Archive leider ganz wenige über das 14. Jahrhundert zurückreichende llrkun-
        

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