— 33 — als Leiter des Institutes für Ur- und Frühgeschichte in Basel stellte dessen Eeometer Wildberger für die topographische Aufnahme des Borscht zu günstigen Bedingungen zur Verfügung.' Aber auch aus dem Kreise unserer Vereinsmitglieder stellten sich Helfer ein, und es gelang D. Beck, einen Stock hiesiger Arbeiter zu gewinnen, die jährlich wieder mittun und über beachtliche Er- fahrung verfügen. Die Grundeigentümer brachten der Sache ausnahmslos großes Verständnis entgegen, das meist Voraussetzung für die Durchfüh- rung einer Ausgrabung ist. Neben den Ausgrabungen fanden unsere urgeschichtlichen Ar- beiten, dank des Entgegenkommens des fürstlichen Bauamtes und privater Bauunternehmer, Förderung durch Funde auf Baustellen, so in Valzers beim Kanalbau, dann in Schaan, Triefen, Eamprin u.s.w, ferner durch Ablieferung von anderen Gelegenheitsfunden. Obwohl erst ein kleiner Teil unseres Landes mit dem Spaten durchforscht wurde und auf diesem Gebiete für die Zukunft noch größere Aufgaben zu lösen sein werden, darf doch gesagt werden, daß wenige Gegenden einer so weitgehenden Bearbeitung auf prä- historischem Gebiete sich erfreuen, wie Liechtenstein. Dadurch konnten wir einen Beitrag zur Widerlegung jener These wenigstens für das Neolithikum leisten, die noch vor 49 Jahren spukte und annahm, daß das Alpengebiet zur Steinzeit nicht besiedelt gewesen sei. - Hier sei noch ergänzend beigefügt, daß an dem im August 1950 in Zürich abgehaltenen internationalen Kongreß für Urgeschichte unser Verein durch Oberlehrer David Beck vertreten war. Unsere Arbeiten auf prähistorischem Gebiete wurden an diesem Kongreß sehr gewürdigt. 6. Für die B u r g r u i n e n Alt- und Neuschellenberg wurde 1931 bei S. Durchlaucht dem LanÄesfllrsten erwirkt, daß Wald und Ge- büsch auf den Ruinen und in deren unmittelbaren Umgebung ent- fernt und die Ruinen wieder sichtbar wurden. Altschellenberg ist inzwischen allerdings wieder ganz überwachsen. Bei der Ruine Schalun (Wildschloß) ob Vaduz wurden 1939 von unserem Verein Erhaltungsarbeiten angeregt und von der Gemeinde Vaduz durch-
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.