- 267 - 87.- (zu 1364 — 1399) Die Herren von Schellenberg-Wasserburg1 im Prozess von 1459 — 1461 zwischen dem Kloster St. Gallen einerseits und den Grafen Hug1 und Ulrich3 von Montfort, Herren zu Rotenfels* und Tettnang0 anderseits um die Burg zu Wasserburg, den Hof zu Hegib und um Kirche und Kirchensatz zu Wasserburg. Original (A ') im Stiftsarchiv St. Gallen A. 3. Q. 17, fol. 1 — 73, Spruch vom 13. April 1461 von Bürgermeister und Rat zu Konstanz; siehe Be- schreibung bei Ar. 45 unter B Weiteres Original (Ai) im Reichsarchiv München, s. Beschreibung bei Nr. 45 unter B *. Abschrift (B) im Stiftsarchiv St. Gallen, Akten-Archiv Rubrik CLIV, Gewölbe D, Kasten Vlll, Zelle 35. Diese Abschrift ist den Originellen gleich- zeitig, aber nur fragmentarisch. Sie besteht aus 3 Papier-Bogen zu 12 Seiten zu 30 X 20,5 cm. wovon nur die S. 1 — 8 beschrieben sind. Die Schrift ist eine gotische Kursive aus den 60-er Jahren des 15. Jahrhunderts. Diese Ab- schrift entspricht A ' fol. 19 — 22 und fol. 24 — 24' und enthält die obigen Nr. 53, 56, 54 und 87, was oben also noch nachzutragen ist. Druck: (C) Stiftsarchiv St. Gallen, Klosterdruck (1789) Bd. A. IUI A, S. 31 — 146; s. Beschreibung bei Nr. 45 unter C. — Der gleiche Druck ebd. in Bd. A. 63 B, S. 983 f. und A. 85 B fol. 48 f. Auszug: Stärkle, Urkundenbuch der Abtei St. Gallen VI (1950) S. 723 — 733, Ar. 6498 a nachA', — In Büchels Arbeiten über die von Schel- lenberg nirgends behandelt. Zum Inhalt: Oben in Nr. 45 verfolgten wir das Schicksal der Herren von Schellenberg-Wasserburg seit dem Zeitpunkte, da sie vom Eschnerberg ab- wanderten. Dann sahen wir, wie ihr Besitz am Bodensee an die von Ebersberg1 und schliesslich an die von Montfort-Tettnang überging. Die von Montfort ge- rieten nun um die Mitte des 15. Jahrhunderts mit dem Kloster St. Gallen in Streit' um eben diese Güter. Da die Prozessakten sehr umfangreich sind, können wir sie hier unmöglich vollinhaltlich wiedergeben; doch erlauben sie einen in- teressanten Rückblick auf die von Schellenberg zu tun. Wir sehen wie dieses Haus etwa ein Jahrhundert später in den Augen der Parteien dasteht und wie dessen Briefe gewertet werden: ein Einblick, der bei uns im Mittelalter sonst selten möglich ist! Doch da Herr Archivar Dr. Stärkle in St. Gallen hierüber bereits einen eingehenden Auszug (Urkundenbuch der Abtei St. Gallen VI, Nr. 6498 a) verfasst hat, so mag es hier genügen, zur Hauptsache an Hand dieses Auszuges, wenigstens das wiederzugeben, was die Herren von Schellenberg be-
        

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