— 205 63. FeldkircJi, 1385 Januar 13. Johann Vaistli zu Vaduz teilt mit seinem Schwager Walther Han von Feldkirch und dessen Gattin Margret Vaistli das väterliche und mütterliche Erbe. Jch Jöhans Vaissli von Vadutzz. . kund vnd vergich offenlich an disem brief, Dz ich mit guter vorbetrahtung, ains slehten tayls vber ain komen ; 
bin, Vnd lieplich vnd früntlich getaylt hän, mit minem swager Walther hanen" burgern ze Veltkilch. Vnd mit Margre- then Vaistlinen siner Elichen hüfi frowen miner swoster, allü du gut, vnd guter, so vns egenante11 geswistergit baidü Johansen vnd Margrethen, an geuallen vnd an komen sind, Von vnserm , vätter- lichen, vnd Müterlichen erbe . . sider si abgangen, vnd tod sind . . Es syen wingarten, akker, oder wisan, Vnd wz es ist, benemptz vnd vnbenemptz . . Vsgenomen • die zehenden, Vnd die Pfantschaft die wir habint, Vnd vnsern torggel ze Vadutzz . . Darzü so hän ich zu mir genomen, Vnd zu minen handen gezogen, vnd gehaymot miner swoster tayle, Vnd wz der geuallen wz, Nesen Vaistlinen, Rudolfs von blümental genant Vetten Elichen Husfröwen, die ich öch darvmb gantzlich vsrihten, vnd vnclagber machen sol. än des obge- nanten'' Walther hanen'', Vnd Margrethen siner Elichen hus- fröwen miner swoster schaden . . Wär aber, dz si von des selben tayls wegen, miner obgenantenc swoster Nesen, den ich Jngenomen hän. als vor ist beschaiden Jemer angesprochen, oder vfgetri ben wrdint, Vnd dz si darvmb Red. vnd schad angiengi; vber kurtz. ald vber lang wenn dz wärj, da sond Jch vnd min erben, Si ,vnd iro er/ben allenart verstän, vnd versprechen, Vnd si von allem dem selben schaden, denn je gantzlich ziehen, wisen lösen vnd vnclagber machen, än iren scha- den, als ich Jnen darvmb für mich, vnd all min erben, mit miner güten trüwe vngeuarlich verhaissen, vnd gelopt hän . . Des alles ze wärem / Vrkünde, Henk ich obgenanter Johans Vaissli, für mich vnd min erben, min aigen Jnsigel. an disen brief . . Der ze Veltkilch geben ward . . / Do man zalt von Cristes gebürt, Drüzehenhündert vnd Ahtzig Jär, Darnach in dem fünften Jär, an sant Hylarien tag.
        

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