— 133 — Beschreibung unseres Landes ein Hinweis auf unsere damalige Frauentracht zu finden. Es heißt dort wörtlich: „Die Frauen des Landes zeichnen sich durch eine eigentümliche Tracht, namentlich durch rote Strümpfe, wie sie die Bewohnerinnen der Baar in Ober- schwaben tragen aus." Heute sieht man bei uns die roten Trachten- strllmpfe nur noch selten, hingegen gehören hochrote Strümpfe auch jetzt noch zur Montafonertracht. Der Strumpffarbe sind also, das darf mit Sicherheit behauptet werden, nur mehr wenige der heu- tigen liechtensteinischen Trachtenträgerinnen treu geblieben. Alexander 5ri«K. Bericht über neue römische Funde in Schaan und Triefen. Durch Gebrüder Fr ick, Bauunternehmer in Schaan wurde im März 1950 dem Historischen Vereine eine Bronzefibel übergeben, die anläßlich der Fundamentierungsarbeiten beim Neubau Ferster in Schaan auf Resch-Dux, etwa 100 Meter südlich vom Gasthaus Dux, in 1 Meter Tiefe gefunden wurde. Ein Augenschein ergab keine eigentliche Kulturschicht, wohl aber Vrandspuren, die sich an ver- schiedenen Stellen, teilweise noch in 2 Meter Tiefe befanden. Andere Funde würben nicht gemacht. Die 6,5 Zentimeter lange Fibel wurde von Prof. Dr. R. Laur- Belart, Basel, wie folgt bestimmt: Fibel mit bilateraler Feder, oberständiger Sehne, Söhnen- ° haken, und kräftig profiliertem Bügel. Hofheim Typ III. ca 50 n. Ehr. (Ritterling, „Frührömisches Lager bei Hofheim im Taunus"). Weitere römische Funde können auch von Triesen gemeldet wer- den. Gegenüber der Kirche oberhalb der alten Mühle, wurden eben- falls beim Aushub des Fundamentes zu einem Neubau (des Alfred Kindle) von unserm Mitglied Herrn Dr. Rudolf Rheinberger alte Baureste und römische Terra Sigillara-Scherben beobachtet. Die Arbeiter wurden ersucht, etwaige Funde sorgfältig zu bergen und die Baustelle wurde dauernd beobachtet. Eine ganze Anzahl rö-
        

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