— 98 — der Verkäufer Kaspar von Frciberg uud sein Bruder Friedrich von ihrer Schwester Veronika von Schellenberg geerbt hatten. (Also ist deren Svhn Hans Margnard vvr ihr und kinder- los gestorben.) Baumann III. 273. sK7K 1344. Cvurad vvn Schcllcnberg zu Hüfingen, des Hauseu Svhn, stellt für sich nnd seine Geschwisterte den Lehen-Revers aus uach Empfang des Mundelfinger Lehens. St. G. A. XXXI. s«77 1343 Mai 9. Wolf vvn Schcllcnberg und sein Sohn Hans Ulrich von Schcllcnberg, letzterer als Gatte der Frau Anna, geb. von Weiter, sichern dieser den Witwensitz im Schlosse zu Kißlegg zu. Fürstl. Archiv zu Wvlsegg Nr. 117. s«78 1343 Juli 10. Sc. Königl. Majestät Carl V. erteilen den H. Ge- brüdern Ulrich uud Wvls vvu Schelleuberg das ade- liche Wappen der Herren vvn Kißlegg, welches, da der Kiß- leggische Mannsstamm längstens schon ansgestorben ist, an Kaiser und Reich hcimgesallen ist. Beschrieb des Wappens der Schellenberg. Ein Schilt von vier gelben oder goldfarben und, vier schwar- zen gleichen Strichen überzwerch geteilt; auf dem Schilt ein Turniershelm geziert mit einer roten und Weißen Helmdecke, dar- auf zwei Büffelhvrn, das vordere weiß und das Hintere rot, die Mundlöcher vou einander gewandt; nebst welchen vvn dieser Zeit an vvn den Herren von Schellenberg als ihrem eigenen Wappen in einem quadrierten Schilt, und samt den zweyen Thurniers- hclmen und Kleinvten geführt werden darf nunmehr auch das Wappen der Herren von Kißlegg: Ein gelber oder goldfarben Schilt, und in Mitte desselben ein schwarz gehörnt Pantherthicr mit Ochsenhörncrn seinen vor- dem cmsgerekteu greisen Waffen und Klauen zum Griff oder Raub gcschikt mit aufgeworfenem Schwanz und Hangendem Bart, aufgethanen Maul darausschlagcud drey Feuerflammen, auf dem Schilt ein Thurnicrhelm geziert mit gelber oder goldfarber und schwarzer Hclmdeken, daraus in einer gelben oder goldfarben Krone ein Vordcrthcil eines schwarzen Pantherthiers mit ausge- rektcn Füssen, Waffen, Klauen, Bart, Flammen und Gehürn, wie im Schilt gcschikt. Chronik der Psarre zu Kißlegg. sK79 1343 Juli 10. Kaiser Karl V. verlieh den Gebrüdern Ulrich und Wvlsgang vvn Schellenbcrg und ihren Erben die Gnade, daß sie nebst ihrem erblichen Wappen und Kleinodien auch die-
        

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