Mitarbeiter und zwar speziell für das Erziehungssach (das Blatt hatte nämlich vier Hauptrubriken: Erziehungswesen — Armenwesen — Volkswirtschaft — Bündnerchronik). Sein Lieblingsstudium war unstreitig die Geschichte, speziell die Erforschung der rhätt scheu Geschichte nnd der Geschichte seines Heim atland es Liechtenstein. Seine Bibliothek war reich ausgestattet mit geschichtlichen Werken; neben dem Studium derselben war er aber ein sehr fleißiger Akten- und Quellenforscher. Leider kam er nicht dazu, gar manche der auf losen Blättern gesammelten Ergebnisse seiner Forschungen zu verarbeiten. Immerhin aber besitzen wir von ihm sehr wertvolle geschichtliche Arbeiten, die ihm unter den Geschichtsforschern und Geschichtsschreibern einen ehrenvollen Namen bleibend sichern. Es existieren von ihm verschiedene 'kürzere oder längere geschichtliche Aufsätze, die in Schulprogrammen, in den Publikationen der „Graubündncrischen geschichtsfor- schenden Gesellschaft" oder im „Bündnerischen Monatsblatt" veröffentlicht wurden. Was die geschichts- forschende Gesellschaft') anbelangt, war Rektor Kaiser seit 1849 Präsident derselben. Aus seine Initiative hin begannen die jeden Winter üblichen Monatsversammlungen, so daß die Gesellschaft, welche bisher ein ziemlich kümmerliches Leben geführt hatte, mm in rege Tätigkeit eintrat. 1849 behandelte Kaifer in der- selben das Leben, Wirken und gewaltsame Ende des Abtes Theodor Schlegel von St. Luzi, später publiziert im „Bündnerischen Monatsblatt" April 185?. Im Winter 1850/51 trng er seine Abhandlung über den Zustand des Dorn- te s ch g in po litis ch e r B ezieh ung im 14. Iahrhundert vor, 1851/52 eine solche über die Strafgerichte. Aus dem Jahre 1862 haben wir von ihm eine sehr wertvolle Zugabe zum Schulprogramm der Kantonsschule: Beiträge zur Geschichte Grciubündens; u. a. m. Kaisers geschichtliches Hauptwerk ist die „Ge- schichte des Fürstentums Liechtenstein. Nebst Schil- derungen aus Chur-Rätiens Vorzeit", Chur, 1847, Heute: „Historisch-antiquarische Gesellschaft".
        

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