— 145 — 1597 Okt. 9, Der Abt vvn Kemptcn bittet den Kaiser Rudolf ir. anvrdnen zu wvtlen, daß dcr Klosterfrau Helena von Schel- lenberg ihr aucrerbtcs mütterliches Gut zu EngelhcirtSzell im Lande ob der EnnS, das bei Sr, Majestät Anschlag und Ver- zinsung liegt, dessen Kapital uud Zinsen sie aber nicht bekomme, weShalb sie an Nahrung und Kleidung Maugel lcidcu müsse, ausgefolgt werde, ^Conzcptj, Unter dcm gleichen Datum schrieb derselbe Abt in derselben Angelegenheit auch an den Landeshauptmann ob der Enns, Reichsarchiv Müucheu, Schellcuberg, Akten, ? 355, s807 1598 Mai 9, Der Landkvmthnr zu NltShauseu schreibt an den Landvogt vvn Schwaben, an HanS Ulrich vvn Schellen- berg zn Kißlcgg, an Johann AchillcS Jlsnng znm Cancnberg nnd Friedrich HumpiS von Waltrams zu Schaumberg — be- treffend Irrung zwischen dcu erstcu zwci (als Vormünder der Erben des >- Haus Christoph vvn Srhellcnberg einer- seits — und den letzteren anderseits. Er ladet sie zn einem gütlichen Vergleich oder, wenn dieser nicht erreichbar, zu einem rechtlichen Spruch aus dcu 7, Juui nach Lcntkirch vvr, Rcichsarchiv München, Schellenberg, Akten, x 355, j898 1598 Scpt, 3, Kißlegg, HanS Ulrich von Schellenberg schreibt an den Abt vvn Kemptcn: Dietrich von Hvrb nnd Josef Ludwig vvu Razenricd hattcn geklagt gegen Johann Achilles Jlsnng, Schwager deS Hans Ulrich von Schcl- lcnberg, nnd gegen diesen selbst, als dic beiden Vormünder dcr Tochter seines f VettcrS Hans Christvph, Hans Ulrich bcstätigt dcn Empsang der Klageschrist, Er bittet, dic Sache ans längere Zeit hinaus zu verschieben, weil cr jetzt wcgcn seines hvhen Alters uud eingetretener Unpäßlichkeit der Sache nicht nachgehen kvnnc. Indes fürchte cr sich vvr dem Gerichte nicht nnd er wvlle eS bei dcm CvmPrvmiS deS Landt- kvmthnrs vvn Altshvsen bewenden lassen. Er schrieb am 14, April 1599 in gleicher Angelegenheit wieder an dcn Abt Reichsarchiv München, Schellenbcrg, Akten, ? 355, l8«9 1599 März 14, Hüsingen, Sabina vvn Schellenberg gebvrne von Frehbcrg schreibt an den Fürstabt vvn Kemptcn, Sic schickt ihm cin Fcißle mit frischen Maien-Salmen nnd damit cincn herzlichen Glückwunsch ans dic hl, Ostcrzeit, Schließ- lich bittet sie nm 1 Pfd, Pfg, nnd will dann 100 Jahre lang nichts mehr vom Abte verlangen, Reichsarchiv München, Schellenberg, Akten, ? 355, j81v
        

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