— 139 — Jänner 17, HanS von Schellenberg schickt dein Dr, Ul, Degelin, Rat zn Kcmptcn, einen Stammbaum dcr Hüsinger Linie, Darans sindet sich vvn seiner Hand dic interessante Beisügnug: „Ihre Hochwürdeu! Hcrru Vettern vvn Vvhlin bitte mich schön- stens zn empfehlen, rcmittire die Beilag Undt wüßte ich einmal i'i>,ticmo der Schellcnbcrg-Vadntzischen Linie kein Be- richt zu geben. Daß die von Schcllcnberg dic Herrschaft Schel- lenbcrg oberhalb Vcldkirch biß ohugcfähr umb daß jähr 1380 ingchabt, habe ich miß einer Bündischcn teutschen Chronik ge- lesen. Die Appenzcllcr haben bcede schlösser rninirt, nnd mit- hin sich die becdcn Herren von Schellenberg dcr Herrschast an die Freyherr» vvn hohen Sachsen begeben. Ich kann aber nicht sagen, wie selbige Herren geheißen, umb disvrts Apendcnten oder Collatcralen 
zu wissen, dann schon in sc^nlo 12mc> 
Luroll-rv- clns von Le,bolIon1zei'A' IZLi'tolcIi li!c>nitis clo llissIllA'A' lilia, iiuiL-r gchchratet Uudt dardurch dic pvssession, allein nit mit solchen regalicn, wie erst in sc^ulo 11mc> erlangt worden, bey Unserer familie hicr angcscmgcn, R, D, BncclinnS hat eine Genealogische Deskriptiv», allein sällt es anch, wie aus alten briesereycn uicht schvu cinigemahl bekannt wvrden. Ich kann nit sindeu, was; für Zcith, was; vvr Zeith die vvn Schellenberg zu Hüfiugcu und Randegg Und dic vvn Sch, zn LcmdStrvst nnd Offingcn an dcr Donan, mit Unscrscits hier ab eoclsm stipit» verbrüdert gestanden," Rcichsnrchiv München, Schellenberg, Akten ? 
355, j7i>1 Mai 13, Der Freiherr vvn Razcnrict als kaiserlicher Kvm- nüssär, bringt einen Vertrag zwischen dem Truchsäßen vvn Wvls- egg nnd deu beide» Herrschaften von Kißlegg (Banmgarten und Schellenberg) wegen Gülten nnd Zinsen zustande. Unterzeichnet anch HauS Ulrich v, Schellenberg, Fürstl, Archiv Wolfcgg Nr, 2232, s7i»Ä Mai 15, Kißlcgg, Ulrich vvn Schellenberg macht mit den Besitzern dcr anderen Hülste vvn Kißlcgg, nämlich deu Brüdcru Ernst nnd Ferdinand vvu Baumgarten einen Vertrag, dessen Inhalt ist: 1, Die Zcipsenwirte zn Kißlegg dürfen znm Trunk anch ein Essen, als. Fische, Krebse, Brateu u, dgl, geben. Wer vom Zapscn zu schenken einmal angefangen hat, ist das ganze Jahr anSznschcnkeu schuldig, ausonst ihm der Ansschank für immer (außer dcu 2 Jahrmärkte») vcrbvtc» blcibc» svll, 2, Vv» keinem Teil dars anS den schvn bestehenden Krant- gcirtcu ei» Zehent verlangt wcrdcn; es dürfen aber anch
        

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