— 130 — khünstige fühl, sv dergleichen ackher ledig werden, der vvn Schellenbcrg dcr Undcrthvncn halber kein absvndernng oder Underscheidt halten sondern dcn sreybcrgischen gleich sowohl alß seiner Underthvncn dic selben Lehen oder bestandtSweiß verleihen wnrdt, Zu verhaltnng sricdlicbendcr nachparschast, nit wenig für- ständig vdcr ersprießlich sei«, Alß dau auch Iu Wehrender Exaktion Undt Handlung fnr- kvmmeu, daß dnrch beyde vbrigkeitcn der Herrschaft Kißlegg des Jüngst abgestorbenen Psarrhcrren Magister Georgen Reichen Ber- lasseuschaft halber Undcrschidliche Arrcstativucs beschehcn, deren Jeder Thcil sich gegcn dcm anderen bcschwchrt, so ist darüber , lnutter beschlossen Undt sürschen, das baidcrscitS die angelegt arrcst Undt kümmcr rclaxicrt Undt Unverlangt cntschlagen werden Undt dcr von Schellenbcrg AincS Tagß deß PsarrherrS gläubiger Von seiner hinderlassencn haab Undt güettcrn/Wie sich gebührt, Zue befridigen, mit der Frawen Von Freyberg sich ver- gleichen Und fürohin kein Theil ohne bey scin deß Anderen der Endt Undt vrthen Einichcn Nrderen gerichtlichen actum oder Hnndluuc. 
sür sich selbst exercieren, rieben vder gebrauchen, sonder sich dcren gäntzlich enthalten Undt bcmüeßigen sollen. Der Zcchendt frey ackher halben, sv Jeder Teil Under seinem gantzen Zchendtcu ligeu hat, ist also verabschidet worden, daß vou allcu ackhcreu, wo dic gelegen Undt vvn den Under- thvneu 
gebawen Ivcrdcn, dcr Zchendt Jeder obrigkeit gcricht Undt gegeben werden, biß so lang mit genucgsamcr beweisnng beygebracht werde», das dcr ackher für das Zchendtcu privilegiert Undt bcfreyt. Dieweil auch beyderseits beschwerdcn, Einuemrnnng frembden Ußläudischcr Persohnen, arrch ein Zeinnng etlicher kraut gärteu Uudt lnnder Uss gemeiner Trib Undt Tratt, anch Zehendt Pvn vrthen fürgewcndt worden, sv ist sürschen, daß gleichwohl keinen obrigkeit frcmbdcn Persohnen ein Znnemmen abgestrickht sein, doch dieselben mit disem beding uffgcnvmmen worden, daß dar- durch mit ein Ziehung newcr gärten der Krautländer oder in ander weeg Einer oder der ander oberkeit noch der gemeindt kein schmählcrung, Abbruch oder uachthcil zuegcfügt werde, Sv sich dann gegcn dem genachbawten mißverständt Specu Undt Irrungen Zutragen wurden, dcrowegcn gemeiner hcmdt- habung der Herrschast gerechtigkeit Vouuvtheu seiu mvchte, soll hinfüro kein Theil einigen Span ohne Vorwisscn Uudt bewillige» deß anderen uit au Zieheu noch vihl weniger Estriche Recht-
        

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