— 129 — beyden Heyligen Pflcgercn die glübtnüssen (das sie deß Heiligen nntz nnd frommen fürkeren, Nachtheil nndt schaden verHintern, Undt alles Jrcs Einneincns Undt anßgcbcnS Erbare Undt Uff- richtige Raithnng Thnen wollen) Zn erfordern Undt anznnemmen, Ivclchc Verglübtnisscn, sonderlichen deß sreybergischcn Heiligen PflegcrS aber weitter nit gedcnt, verstanden werden khönden, dan svvihl cß dic Heyligen Rechnung betrifft Undt anlangt Undt sollen Zu Verhicttnng Uneostcns Usscrhalb der oberkhcitcn von kheinein Theil über Zwo oder dreh Persohnen dartzn ervrduet ivcrdcn, Eß sollen anch beide Heyligen Pfleger hinsüro die jähr- lichen gcfcill samcntlichen mit Einanderen cintzichcn Undt verreiten, Sv soll der Gottesdienst von beyden Herrschaften in, Iren svndcrbahren Kürchen Uudt Capellcn nach außwcißuug aller Besrcundtcn Hcrreu Underhändler» einhelliger Vcrglcichnng khünftiger Zeit dermaßen angevrdnet ivcrdcn, daß cß dcm gewvhndtlichcn Undt vrdcntlichcil gcstiften Gottsdienst in der Pfarrtnrchen nvch den Persohnen, so darauf befielt oder darzu verordnet (deren vielfältiger Verhinderungen willen von beyden strittigen Theilen sonder bahre bcschwerden Undt Mängel ein- kommen) In cinich weiß noch weeg, weder im singen, leescn, Predigen vdcr verrichten anderer Ceremonien, sv wvhl vor alß nachmittag uit vcrhiuderlich oder abbrüchig seh, vihl weniger ciuicher Theil Ursach gebe», das durch seiu abfvrderen der Priester oder Schueler die Heylige mnbtcr über die gewohn- liche Zeit Ußhaltcn vder gar cingestclt werden svllen, Undt svll anch dcr Stuel hindcr dcr Frawen ncw gemachten gestücl, darin der Spittalmeister gestanden, denn Frcybcrgischc n Zu gnettcm Undt denn vvn Schellenbcrg scin uc»> gestücl Juu uud Usscrhalb des ChvrS auch bleiben, Bclangendt dan Erstgemelts Hcyliger Eigne Äckhcr, welche glcichwvhl der vvn Schellenberg alß Collatvr der Pfarr laut dero In annis vier uud dreyssig nnd sünss nnd sechtzig der weniger Zahl Uffgcrichter Verträgen Zu des Heyligen beste nntz dcr Herrschaft Undcrthonen lehenS vdcr bestandts weiß Zn ver- leihen. Aber deu Jenigeu, sv Sie vcrlcyhen, ehe Uudt Zuvor die vvu Jhueu durch absterben oder iu ander weg lcdig werden, daß Schellenberg nit befuegt scin svll, einichcn Inhaber» der- gleichen Heyligen ackher ohne Rechtmäßige Ursachen Uudt vor- geheudte Richterliche erkaudtuuß, ehe Uudt Zuvor daß lchcu durch «bstcrbeu dcr Pcrsohnen ledig worden, dic Possession zn entziehen Undt crnießen darneben die Herren Underhändler, wan nsf Zn-
        

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