— 122 — lichen Zins. Johann Christoph von Schellenberg da- gegen versichert den Ersteren .wider dnrch ein Faustpfand von 1000 fl. Fürstl. Archiv zu Wvlsegg Nr. 
.3860. s751 1579 Febr. 16. Diouys vou Schcllcnberg schreibt an den Herzog vvn Bayern wegen den 2000 fl, welche an ihn noch nachgefordert werden. Er führt an, daß diese 2000 fl von seiner verstorbenen Schwester Fran Brigitta, ver ch lichte von Weichs, in das von seinem Bruder Ulrich gestiftete Hcil- geist-Spital zu Kißlegg vermacht wvrden seien, aus dem Grnnde, weil sie einesteils die Erbauung eineS Spitals zu Weichs nicht erreichen kvnntc und audcrutcils ihr dic zwei armcn Pcrsvuen, sür die sie sorgen wollte, von der Familie von Weichs nicht, wie es Pflicht gewesen wäre, aufgenommen und behandelt worden seien. Fürstl. Archiv zu Wolfegg Nr. 
1S09. s75Ä 1579. Haus Ulrich von Schellenberg antwortet in einem Schreiben an den Bischof vvn Konstanz auf dic Prätcnsioneu des Grafen Gabriel von Hvhcnems, welcher den Zehuten vom Meßnergut in Kißlegg anspricht, während der von Schellenbcrg ihm mir die jährliche Gült davon zuerkennen will. Fürstl. Archiv zu Wvlscgg Nr. 4072 s753 1579. HauS Ulrich vou Schellenberg klagt beim kaiserl. Kammergcricht gegen die Fran Gräfin Helena vvn Hohenems geb. von Frciburg — wegen des Weggeldes zu Waltcrshofen und Sigrazhvfcn nnd zwar: 1. Weil sic dieses Weggeld nicht bezahlen nnd 2. den hälftigen Anteil daran beanspruche» will. Fürstl. Archiv zu Wvlscgg Nr. 
3578. s754 Cirka 1579. Gestrenge Jnsunders liebe Herren Vetter, schwcger nnd gutte frcnnde. Nach dcm Unser Herrschafft Kissclegkh vor sil Jareu In die Hand eines von Schcllenbcrg khumeu uud nachher durch seine Erben und uach khumende von Schellenberg geteilt worden, Und doch dan ucbeu bedacht die natürliche liebe, das sy haben für sy, Ihre Erben nnd nach khnmen Zne Erhaltung gutter frcuudschasft. Göttliche aiuikhait Und fride ains Jmer werendt Burgfriedens mit gutte Margkhcn Uff gericht nnd verlobt, anch daranff 200 fl penfall uff gesetzt. Es haben auch Iu Ire Burgfriden geuumen, das eiu jeder seiue Dienst- nnd mcms Personen ob die 14 Jahre alt uff dcn vermelten Burgfriden anemen und verglübtcn solle, Un so eints- weder tail fresselich, Es wer mit Worttcn oder Werkhen thun
        

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