- 119 — pr. 2000 fl. als die vertagten Zinse pr, 600 fl. den 4. März 1574 in die Hände seines Herrn Bruders Ulrich als Oberpfleger des Spitals baar erlegt hat. Chronik der Pfarre Kißlegg, S. 16. s7»9 1574 März 13. Hans von Siirgcustein zu Achberg stellt seiueni Schwiegervater Dionhs von Schcllcnberg wegen des erhaltenen Heimtsgnts seiner Fran Dorothea von Schel- lenberg pr. 4000 fl. eine Quittung aus. Fürstl. Archiv Wolfcgg Nr. 
3941. s74v 1575 März 12. HauS Ulrich vvu Schellenberg zu Kißlegg entläßt den Blasi Hang, des Hansen Hang vvn Kißlegg ehelichen Sohn, weil 
cr sich dein geistlichen Stande widmen will, aus der Leibeigenschaft. Am Räude der Urkunde steht auch: „Es svll auch ich Blasius Haug alle gelegene» Güter, so mir vvn denen vvn Schellenberg oder ihren cigcneu Leuten herrührend, es sei Erbs- oder in ander Wais, ihnen, deren von Schellenberg uud ihren eigenen Leuten iu zimmlich billigem Kaufschilling belassen werden." Fürstl. Archiv Wolfegg Nr. 
3363. s741 1575. Herr HanS Ulrich vvn Schellenberg uud seine Haus- frau, Anna gebornc von Weiler stiften ein Spital, genannt zum hl. Geist, dahier zu Kißlegg zu oberst gegen Sonncnanfgang gelegen, 
woselbst sich aber dic Regierung, Administration nnd Ver- waltung ausdrücklich vorbehalten, nnd verordnen, daß in solches nur arme Leute und Waisen, welche ihnen, den Stiftern, leib- eigen sind — oder auch alte Diener — aufgenommen werden svllen. — Dieses neu gestiftete Spital beschenken die milden hohen Stifter mit folgendem Eigentum: 1. Das zunächst daselbst gelegene Haus samt Hofstatt. 2. Die ewige jährliche Gült pr. 2 Pfd. Pfg. von dem Haus und Hofstatt hinter St. Catharinaepfrund-Hans auf der rechten Seite am Weg gen St. Anna. 3. Das Holz „Geries Schachen" genannt hinter Emelhofen. 4. Die Mühle und dcn anderen Hof zn Krumbach mit aller Zugehvr, uud den Weiher daselbst. So auch den Moos- bvden bei dem Tränktrog uuter dem Finke», an dem Miiht- berg gelegen. Jedoch svll der Müller verbuudeu sein, der Herrschaft, sic mag zu Kißlegg oder Waltcrshosen wohne», das Getreid uneutgeldlich zu mahlen. 5. Der Zehent zu Zaisenhofeu mir Ausnahme des Henzehents im Briel- Chronik der Pfarre Kißlegg S. 
16. s74S
        

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