— 111 — geschwind und scharpssinnig zn antworten 
gewnßt, sv wie er auch zu höflichen und artigen Scherzen auferlegt war. Als ihu einmal Einer wegen den vielen an seinem Leib habenden Masen uud Wuudmälcrn genckt, als vb selbe vvn der Krankheit — die Franzvscn genannt — wären, hat cr ihm geantwortet: „Diese Masen. sind Zeugen meiner Redlichkeit und Maunheit, daß ihm dem Feiud damals unerschrocken begegnet bin, da dn hingegen ans einem guten, wohllanfcnden Pferd daS Vcrscngeld geben, nnd deine Hnnt ganz behalten hast." Nachdem er mm des Kriegswesens satt war, hat er seine noch übrigeu Lebcustage zu Haus in Ruhe zugebracht, uud end- lich nachdem cr daS 71. Lebensjahr erreicht hatte, im Jahre 1558 sein Leben zn Kißlcgg sclig beschlossen, wo sofort sein Leichnam in dem Chor der Pfarrkirche allda beigesetzt wurde." Chronik dcr Pfarre 
Kißlcgg. j711 1558 Nov. 9. Ulrich vou Schcllcnberg gibt dem Freiherr» Eberhart von Freiberg zum Eisenbcrg uud Haldcnwaag, Vor- mund öer Frau Helena vvn Freybcrg zn Kißlcgg dic Begünsti- gung, einen Brunnen durch den schellenberg. Gruud uud Bvdcu in die Behausung nnd den Hof seiner Vvgttvchtcr leiten zn dürfen, unter der Bedingung, daß dieser Bruuuen dem Flecken Kißlegg auch zur Hälste zustehen solle. Auch müsse er vvm Ursprung au ans gemeinsame Kvstcn bis znr Linde nnd Tcilsaul vor dem Flecken gcsührt werden. Fürstl. Archiv zn Wolscgg Nr. 1133. s712 1559 Mai 9. Kaiser Ferdinand belehnt die Gebrüder Hans Ulrich und Divnys von Schellenberg mit dem Markt- recht, Gericht, Stock und Galgen samt dem Bann über das Blut zu richten in dem halben Teil der Herrschaft Kißlegg. Fürstl. Archiv zu Wvlsegg Nr. 3l48. 
s?1Z 15K9. Lehenrcvcrs deS Ulrich und Dyvnißy Gebrüder von Schellenberg under Abt Dicthelm. „Hat alle Lehen wie iu deu Rcvcrseu vvu 1533 uud 1551 iu." Stistsarchiv St. Gallen FaScikel 
9. s714 15V9. Das Dvrs Hcimbcrg (Bisthum AngSburg) kommt in dcn Besitz der Schellenberg er. Stcichle, Gesch. d. BiSthnms Augsburg B. 2, S. 
56. s715 1571<»
        

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