— 95 — Feldes 6 und kann nur mit dem Material dorthingekommen sein, das dort zur Ausplanierung gebraucht wurde. In der Rössener Grube lag auch die kleine, schön gearbeitete Pfeilspitze Nr. 16 aus grünem Silex, mit leicht eingezogener Basis. Auch die zwei bearbeiteten Bergkristalle Nr. 17 und 18 und die drei Knochenwerkzeuge 26, 2l und 22 kommen aus der Rössener Erube. Auf Bild 4 sind auch noch einige, durch Pfähle markierte Pfostenstellen zu sehen, von denen eine, die rechts im Vordergrund, Steinverkeilung aufweist. Ein Bild dieser schönen Pfostenstelle, nach Entfernung der Steine auf der einen Seite bietet Abb. 5. Das Profil 8a. Nach Beendigung der Flächengrabung in Feld 6 ergab sich auf dessen Südseite das Profil 8a, das auch wieder bis auf den Fels K aufgenommen wurde. Auf dem Fels liegt bei ö die Moräne, darüber der Löß ^. Zwischen Meter 2 und 4 liegt im Löß eine schwarze neolithische Schicht t?. Ganz außen östlich ist ein alter Wallrest, (neolithisch?) Zwischen Meter 2 und Meter 3.5 lieg: der frühbronzezeitliche Wall L. An diesen stößt von Westen her die Schicht 0 (frühbronzezeitlich). Bei H befinden sich in dieser Schicht zwei Feuerstellen. Zwischen Meter 3.46 und Meter 5 liegt der eisenzeitliche Wall mit Lößpackunz. und im Profil gut sichtbar, gegen Westen anschließend die Berme und die Steinlage am Grund der eisenzeitlichen Schicht. Der Schnitt 8. Um auch die Verhältnisse auf dem südlichen Hochplateau noch zu untersuchen, wurde dort ein 7 Meter langer Wallschnitt gemacht (Plan 2, Schnitt 8.). Ueberraschenderweise wurde hier der anste- hende Fels schon 1 Meter unter der heutigen Oberfläche freigelegt. Vom oberen Wall waren nur noch Reste vorhanden. Zwischen den Wallsteinen war auch hier Löß eingefüllt. In einer Tiefe von 66 Centimeter kam die frühbronzezeitliche Schicht zum Vorschein. Oben auf dieser Schicht wurde eine schöne Feuerstelle von etwa einem Meter Durchmesser (mit Steinunterlage) zum Teil freigelegt und aufgenommen. Die bronzezeitliche Schicht war hier etwa 36 Centi-
        

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