— 51 — sind auch seine Eltern und Eroßeltern aufgeschrieben, und heißt seine Mutter: Anna Maria Numbridin, seine Großmutter: Claudia Dippon. Düntl . . . 
erwähnt anno 1584 im Legerbuch als Vogt der Witwe Hültin 
und Kind zu Vaduz, aber laut Angaben in den alten Jahreszeiten sind Düntl Schaaner gewesen. 21. Eberle 1734 — 1770 ? Laut 
Protokoll sub 15. 5. 1734 fol. 144 
f. ist als Hintersaß zu Vaduz erwähnt: Christa Eberle, Gerber. Er hatte 1731 geheiratet Rosina Eaßner, die 1761 starb. Seine Tochter Anna Maria heiratet 1762 den Stammvater der Ammann, siehe oben, und es verschwin- den dann die Eberle aus den Büchern. 22. Faist 1700 — 1770 ? Laut Rentambtsrechnungen erscheint als Hintersaß schon vor 1727 der Zimmermeister 
Joseph Faist, aus dem Bregenzerwald stammend. 
Er stirbt am 23. Jänner 1764 und wird ab 1764 seine Witwe als Zahlerin der Hintersaß-Schußthalers erwähnt. Sein erstes Weib war Maria Witwerin von Vaduz, gest. 
1760 — sein zweites Weib, geehelicht 
1760, ist Kthr. Christina Dreßlin. Ein Sohn, namens 
Joseph, ist erwähnt als Sergeant in neapolitanischen Dien- sten. Für die Erlaubnis gleich im Trauerjahr wiederum zu heiraten mußten die Witwer, respective Witwen nach Notiz in den Rent- rechnungen eine specielle Taxa zahlen. Es heißt von 1751 — 1769 recht oft: X.X. intra annum luctus ad secunda vota accedens, zahlt 1 Gulden Concession. Die Liste dieser baldiger Wiederverheiratun- gen, die ich bisher ausgezogen von 1751 bis 1769, hat mir schon einigemale geholfen bei Zusammenstellungen von Verwandtschaften und Stammbäumen. Manches, was ich vorher als Rätsel angesehen habe, 
löste sich fein auf und mancher Witwer und manche Witwe werden wohl der Kinder wegen bald wieder zur zweiten oder auch dritten Ehe geschritten sein, während des landesüblichen Trauer- jahres. Hier gleich noch eine Bemerkung, wie man als Familien- forscher auf vielerlei Dinge achten muß. Wenn ein lebenslängliches Lehen durch den Tod des Inhabers frei wurde, mußte die Witwe
        

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