— 180 — 50. Feldkirch. 1370 August 9. Heinz Senn zu Vaduz verkauft an Agnes Vaistli, ihren Sohn Hans und dessen Geschwister den halben Zehnten auf der Ebene im Dorfe Vaduz. Ich Haintz Senne1 Sesshaft ze Vadutz-- Kund vnd ver- gich Offenlich mit Vrkünd dis briefs - - Allen den die in ansehent oder horent lesen, daz ich / mit güter Vorbetrachtung nach rät miner fründ vnd erben vnd Sunderlichen nah raut willen vnd gunst des Edeln hoherbornen mines gne/digen herren Graf Hainrichs von werdenberg von Sangäns2, reht vnd redlich aigenlich vnd Ewenklich ze köffent geben hän, Der Erberen frowen, fro N e- sun°, Vaislins säligen'' Elichen wirtinne wilont waz vnd Hansen, irem sun, vnd allen sinen geswistergiten, des selben Vaislins Säli- gen kinden, Den zenhendene halben, der ze Vadutz gelegen ist in dem dorf, vf der Ebni. Disen Obgenanten zenhenden mit Grund mit Grat mit aller züfg^ehordd hän ich inen, vnde erben aigenlich \(a)c\ Ewenklich ze Köfent geben Vmb Sehs vnd drissig pfund pfen- ning / güter vnd gnemer CostentWer müns, der ich von inen gar vnd gentzlich gewert bin, vnd in minen redlichen nutz körnen sint. Mit solichem / geding vnd beschaidenhait, alle die gemaind die ich mit inen hän, vnd sü mit mir von des Obgenanten zenhenden wegen, die soK inen / vnd iren Erben vnd mir vnd minen erben, Enkainen schaden bringen, von Erbschaft wegen, weder lützei noch vil, vnd sol iederman erben / in aller der wise als ob es kain gemaind war, Jch vnd min erben söllind och ir vnd iro*, vmb disen obgenanten zenhen- den mit aller / zü gehord, güt wern sin sont nah reht, wa sü sin iemer bedürffent oder nottürfftig werdent an Gaistlichem ald an welt- lichem geriht / mit güten trüwen än alle geuärd, vnd des ze warnh offner' vrkünd, so hän ich gebetten, den obgenanten7 minen Gnedi- gen herren Gräf / hainrich von werdenberg von Sangä ns, daz er für mich sin Jnsigel henki * an disen brief, Das selb min Jn- sigel ich obgenanter' Graf hainrich / von werdenberg von San-
        

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